St.Gereon, Gereonskloster, 50670 Köln - Altstadt-Nord (1827)

Kirchen in Köln -ohne Dom- vor 1900 : St.Gereon

Gereonskloster (50670 Altstadt-Nord)


Stiche aus einer Graphiksammlung über Köln bis 1900. Zur Verfügung gestellt von Harald Gerhards. Nach Überlieferungen als eine Märtyrerkirche nordwestlich der römischen Stadt Im letzten Drittel des 4. Jahrhunderts auf einem Gräberfeld angelegt, wird St. Gereon zuerst "Zu den Goldenen Heiligen " genannt. Es soll ein reich mit Gold geschmückter Bau gewesen sein. In der Kirche findet sich das Grab des ersten Kölner Erzbischofs Hildebold . Im Mittelalter war das Stift dem hohen Adel vorbehalten. Erzbischof Anno ( 1056-75 ) der II weiht den neuen Chor zu Ehren vergessener Märtyrer am 29.8.1069 ein. Das Dekagon, das im Zuge der 1219 beschlossenen Erneuerung der Kirche gebaut wurde, ist 1227 vollendet, danach erfolgt der Anbau der Taufkapelle. Große Schäden bereitete ein Sturm im Jahre 1434.Neue Innenausschmückung erhielt die Kirche dann in den Jahren 1635-83. Eine weitere Erneuerung wurde in den Jahren 1766 u.1767 vorgenommen. Um 1820 wurde der Kreuzgang abgebrochen. (Teilweise auf Stichen zu sehen) Neben der Kirche rechts stand die ehemalige Pfarrkirche St. Christoph, die 1806 abgebrochen wurde. Nachdruck Wünsch/Weyer

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