Schildergasse in den Füßnfzigern, Schildergasse, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1955)
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Schildergasse in den Füßnfzigern

Schildergasse (50667 Altstadt-Nord)

Der Name leitet sich von den Wappenschildmalern ab, die in dieser Strasse ihr Quatier bezogen hatten. Sie waren für das Aussehen der Schilder der Familienwappen verantwortlich, die dann von Blechschlägern, die praktischerweise auch in der Straße lebten, hergestellt wurden.

Neben Gotteshäusern wurden hier in der Vergangenheit unter  anderem auch ein Polizeipäsidium, ein Gefängnis und, das zur seiner Zeit überaus berühmte,  Deutsche Kaffehaus von Franz Stollwerck erbaut. Alle diese Gebäude existieren heute nicht mehr.

Die Schildergasse ist zudem eine beliebte Einskaufsstraße und Bühne für, mehr oder weniger begabte, Straßenkünstler aller Art.


Da konnte man noch mit dem Auto beim Kaufhof vorfahren. Erst 1966 enstand aus Schildergasse und Hohe Str. eine Fußgängerzone, eine der ersten, wenn nicht die erste in Deutschland.

Links das gebäude des textilhauses Hannemann, das vonm Hahnentor in die Schildergasse gezogen war, zwei Häuser weiter die "Orchidee-Bar" und dahinter der Chor der Antoniter-Kirche.

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