Ruine von St. Alban, Quatermarkt, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1946)
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Hubert Odenthal Hubert Odenthal
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Album: Kriegszerstörung 1946

Kriegszerstörung 1946 : Ruine von St. Alban

Quatermarkt (50667 Altstadt-Nord)

Der Quatermarkt wurde ursprünglich nach einer Familie "Quatermart" benannt, die am Gürzenich lebte.


Die Kirche St. Alban direkt neben dem Gürzenich wurde nach der Kriegszerstörung nicht wieder als Kirche aufgebaut. Die Ruinen wurden jedoch gesichert und darin eine Gedenkstätte für die Toten des Krieges eingerichtet. Beim Wiederaufbau des Gürzenich südlich des Kirchenschiffs wurde der nach oben offene ehemalige Kirchenraum derart in den Neubau einbezogen, dass zwischen der großen Treppe zum Festsaal und der Gedenkstätte ein große Glaswand eingezogen wurde.

Auch beim Neubau des Wallraf-Richartz-Museums wurden große Fensteröffnungen zwischen einem der Ausstellungssäle und St. Alban eingebaut. In dem hier sichtbaren Turm an der Nordseite der Kirche befindet sich eine kleine Kapelle, die von außen zugänglich ist, während die Gedenkstätte selbst nicht betreten werden kann.

Weitere Fotos aus dem Album "Kriegszerstörung 1946"


1946: der Krieg ist vorbei, der harte Winter 1945/1945 überstanden. Erste Trümmer sind weggeräumt, aber das ganze Ausmaß der unglaublichen Zerstörung wird offensichtlich. Das in dieser Umgebung Menschen leben und versuchen, wieder eine erste Normalität zu schaffen, ist heute kaum mehr vorstellbar.