Oper und Schauspielhaus, Krebsgasse, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1960)
fotografiert von:
Walter Dick Walter Dick
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Album: Vom Telekom-Hochhaus 1960

Vom Telekom-Hochhaus 1960 : Oper und Schauspielhaus

Krebsgasse (50667 Altstadt-Nord)

In dieser Gasse entstand nach der Säkularisierung in einem ehemaligen Kloster ein Gefängnis. Zunächst sowohl für Herren, wie auch Damen gedacht, wandelte es sich nach dem Bau des "Klingelpütz" in das preußische Frauengefängnis. Dies blieb es bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Dann wurde es abgerissen und an seiner Stelle entstand ein Polizeipräsidium. Die Zerstörung durch den Zweiten Weltkrieg sorgten dann für sein Verschwinden. Um daran zu erinnern, dass in dem Präsidium während der NS-Zeit die Gestapo residierte und ihre Vebrechen ausführte, wurde 1981 eine Gedenkplatte bei dem Gebäude Nummer 1-3 angebracht.

Über die Krebsgasse kann man zur Neven-DuMont-Straße, beziehungsweise zur Schildergasse gelangen. Auch die Opern Passagen, die Oper selbst und das Schauspielhaus sind nur wenige Meter entfernt.


1960 ist das Telekom-Hochhaus in der Sternengasse fast fertig gestellt. Walter Dick hat von dort einen Rundblick über die Stadt fotografiert.

Das Bild könnte aufgenommen sein von dem Hochhaus an der Ecke Krebsgasse  und Schildergasse. Vor dem Opernhaus erkennt man den quadratischen Bühnenturm des Schauspielhauses, das im Jahre 1962 eröffnet wurde. Zur Eröffnung spielte übrigens Klaus-Jürgen Wussow (Schwarzwaldklinik) den Franz Moor in Schillers "Räuber"

Weitere Fotos aus dem Album "Vom Telekom-Hochhaus 1960"