Nach der Ordination, Andreaskloster, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1958)

Nach der Ordination

Andreaskloster (50667 Altstadt-Nord)


Konrad Adenauer trägt die Zeichen seiner neuen Ehre, den weißen Ordensumhang mit dem schwarzen Kreuz und das Ritterkreuz des Ordens.

Weitere Fotos aus dem Album "Adenauer Ehrenritter des Deutschen Ordens 1958"


Bundeskanzler Konrad Adenauer wurde am 10. 3. 1958 in der Basilika St. Andreas in seiner Heimatstadt Köln als 12. Ehrenritter in den Deutschen Orden aufgenommen.

Der Deutsche Orden geht auf eine Gründung von Kreuzfahrern in Pälästina zurück. Zum Ende des 12. Jhdts. gegründet lautet der volle Name der Ordensgemeinschaft: "Orden der Brüder vom Deutschen Haus St. Marien in Jerusalem". Sein Name wird vor Allem mit der gewalttätigen Ostkolonisation im 14. und 15. Jhdt. in Verbindung gebracht, als der Orden östlich der Weichsel bis in das Baltikum große Territorien eroberte.
Der Deutsche Orden besteht heute neben den Priestern und Laienbrüdern und einer Kongregation von Ordensschwestern aus der Gruppe der sog. Familiaren, Laien, die "in der Welt leben" und die kein Gelübde, sondern ein Versprechen ablegen. Innerhalb dieser Gruppe gibt es die sog. "Ehrenritter", von denen es zur gleichen Zeit immer nur zwölf gibt. Die Ehrenritter tragen bei feierlichen Anlässen und Treffen die weißen Umhang mit dem schwarzen Kreuz und das Ritterkreuz des Ordens.