Minoritenkirche, Kolpingplatz, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1946)
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Hubert Odenthal Hubert Odenthal
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Album: Zerstörte Kirchen 1946

Zerstörte Kirchen 1946 : Minoritenkirche

Kolpingplatz (50667 Altstadt-Nord)


Die kleine gotische Kirche, war bis zur Säkularisation Zentrum des Klosters der Minoriten. Diese Ordensgemeinschaft gehört zu den franziskanischen Orden.

Auf dem Gelände des ehemaligen Klosters wurde im 19. Jhdt. das Wallraff-Richartz-Museum errichtet. (Teile dieses Baus sind links von der Kirche noch erkennbar.) In den Neubau, der nach den Zerstörungen des Krieges an gleicher Stelle entstand, zog nach dem Weggang des WRM das Kunstgewerbemuseum (heute Museum für Angewandt Kunst MAK) ein.

Die Kirche wurde im 19. Jhdt. durch das Wirken von Adolf Kolping(1813-1865) bekannt, den Gründer der Gesellenvereine. Er ist hier genauso beigesetzt wie Johannes Duns Scotus(1266-1308) ein berühmter, mittelalterlicher Theologe und Philosoph, der in seinen letzten Lebensjahren an der franziskanischen Ordensschule in Köln lehrte.

Weitere Fotos aus dem Album "Zerstörte Kirchen 1946"