Minoritenkirche , Kolpingplatz, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1844)

Kirchen in Köln -ohne Dom- vor 1900 : Minoritenkirche

Kolpingplatz (50667 Altstadt-Nord)


Stiche aus einer Graphiksammlung über Köln bis 1900. Zur Verfügung gestellt von Harald Gerhards. Die Minoritenkirche ,ein Zeugnis der gotischen Baukunst sowie der Bettelordenarchitektur. Die Kirche ist Grabstätte der Franziskaner Johannes Duns Scotus und Adolf Kolping. Die ersten Franziskaner kamen 1221 nach Köln. Ihr erstes Grundstück erwarben sie im Pfarrbezirk St. Severin. Durch Tausch erhielten sie dann ein Grundstück in der Sankt Kolumba-Pfarre.1248 erhielten sie ein benachbartes Anwesen vom Bischof von Lüttich geschenkt und sie begannen mit dem Bau eines Klosters und der heutigen Kirche. Die seit 1245 im Bau befindliche Klosterkirche, die Minoritenkirche, ist soweit aufgebaut, das der Chor eingeweiht werden kann ( Um 1260 ) Mitte des 14. Jahrhunderts entstand der Kreuzgang, der 1408 eingeweiht wurde.1802 wurde das Kloster dann aufgehoben und 1855 abgebrochen.( Standort des heutigen Wallraf-Richartz Museums) Nur die Kirche und der Kreuzgang blieben erhalten. Der Bau der Kirche ist in drei deutlich voneinander zu scheidenden ,allerdings in kurzen Zeiträumen ( ab ca 1245) aufeinander folgenden Abschnitten entstanden. Minoritenkirche von Südwesten Stahlstich. Gezeichnet von Lange, gestochen von Poppel um 1844

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