Manhmal für die Toten der Kriege, Quatermarkt 4-5, 50667 Köln - Altstadt-Nord (2014)
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Album: Reinald Witsch 2013-2014

Reinald Witsch 2013-2014 : Manhmal für die Toten der Kriege

Quatermarkt 4-5 (50667 Altstadt-Nord)

Der Quatermarkt wurde ursprünglich nach einer Familie "Quatermart" benannt, die am Gürzenich lebte.


Die Kirche St. Alban wurde im Kriege stark zerstört. In der Ruine wurde im Jahre 1959 eine Gedenkstätte für die Toten der Weltkrieg eingeweiht. Im Zentrum der nach oben offenen Ruine befindet sich die Skulpturengruppe "Die Trauernden Eltern"

Diese Skulpturengruppe ist die Kopie eines Werkes von Käte Kollwitz (1867-1945), das sie im Gedenken an ihren 1914 in Flandern gefallenen Sohn Hans Kollwitz. Die Bildhauerarbeit wurde an Ewald Mataré (1881-1965) vergeben, es ist jedoch bekannt, dass seine Meisterschüler Josef Beuys und Erwin Heerich die Arbeiten ausführten. Josef Beuys arbeitete dabei den Vater.

Nur durch große Glaswände ist die Gedenkstätte vom Foyer und dem Treppenaufgang des Gürzenich getrennt, eine nicht nur architektonisch bemerkenswerte Verbindung zwischen der Trauerstätte und dem Festhaus der Kölner.

Weitere Fotos aus dem Album "Reinald Witsch 2013-2014"


Diese Fotos wurden Bilderbuch Köln von Herrn Reinald Witsch zur Verfügung gestellt. Danke dafür!