Kriegszerstörungen am Dom, Hohenzollernbrücke, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1945)
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Ulrich Hermanns Ulrich Hermanns
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Kriegszerstörungen am Dom

Hohenzollernbrücke (50667 Altstadt-Nord)

Die heutige Eisenbahn- und Fußgängerbrücke ersetzte 1911 die damalige Dombrücke, wegen des kastenartigen Aussehens auch Mausefalle genannt. Architekt Franz Schwechtem errichtete die prägnanten Brückenköpfe als neoromanische Wehrbauten. Nach weitgehender Zerstörung 1945 erfolgte der Wiederaufbau der Hohenzollernbrücke nach Kriegsende bis 1959. Die Brückentürme wurden 1958 entfernt. Eine Erweiterung schaffte 1985 Platz für ein drittes Gleispaar.

Die Brücke ist nach den Kaisern der Hohenzollern-Familie genannt. An beiden Enden der Brücke stehen jeweils zwei Reiterdenkmäler. Rechtsrheinisch steht ein Denkmal für Friedrich Wilhelm IV von Preußen und Kaiser Wilhelm I. Auf der linken Rheinseite steht das Denkmal von Kaiser Friedich III und Kaiser Wilhelm II.

Heute ist die Hohenzollernbrücke die meistbefahrene Eisenbahnbrücke Europas und verbindet den Hauptbahnhof mit dem Deutzer Bahnhof.


Das Foto zeigt bei genauem Hinschauen, dass der Dom unter dem Hagel der Bomben schwer gelitten hatte. Am nördlichen Querhaus ist die gesamte Dachbedeckung verschwunden, die Fenster des südlichen Querhauses sind nur noch leere Löcher. Die Kriegsschäden waren erst im Jahre 1956 zum Katholikentag soweit behoben, dass der gesamte Dom wieder genutzt werden konnte. Bis dahin, also mehr also zehn Jahre nach dem Kriege, konnte nur das südliche Querhaus genutzt werden.

Llinks von der Brückenrampe wurde nach dem Kriege ein Busbahnhof gebaut, heute befinden sich hier die Philharmonie und das Museum Ludwig. Im Zuge des Baus von Philharmonie und Museum verschwand die alte Brückenrampe.

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