Hohenzollernbrücke und Busbahnhof (60er Jahre), Frankenwerft, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1965)
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Ulrich Hermanns Ulrich Hermanns
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Hohenzollernbrücke und Busbahnhof (60er Jahre)

Frankenwerft (50667 Altstadt-Nord)

Die Frankenwerft ist heute eine nur für Fußgänger zugängliche Straße zwischen Rheinufer und Altstadt. Oft wird sie auch mit der Rheinpromenade gleichgesetzt. Die Frankenwerft verläuft südlich von der Deutzer Brücke bis nördlich zur Hohenzollernbrücke. Nahe der Deutzer Brücke befindet sich der Rheinpegel, mittig der Fischmarkt mit der Kirche Groß St. Martin und nördlich grenzt der Heinrich-Böll-Platz vor der Philharmonie an.

Der Verkehr wird durch den in den 80er Jahren entstandenen Rheinufertunnel geleitet. Vielfältige Gastronomie mit Außenterassen laden insbesondere die vielen Touristen zu einer Pause ein. Im Sommer bevölkern Radfahrer und Jogger die Rheinpromenade, Fahrgäste warten auf die Schiffe der Köln-Düsseldorfer.

In früherer Zeit war hier reger Hafenbetrieb mit Zollamt und Stadtmauer, wovon aber nur noch das wieder aufgebaute Stapelhaus übrig geblieben ist. Der Name "Werft" kommt jedoch daher. Nachdem im Süden 1898 der Rheinauhafen fertig gestellt wurde, verlor die Frankenwerft als Hafenanlage an Bedeutung.


Die beiden Eisenbahnbögen der Hohenzollernbrücke sind wiederhergestellt. Den Straßenbereich hat man nach dem Kriege nicht erneuert. Dessen linksrheinischer Anschluss ist in der Verlängerung des Domchors noch deutlich erkennbar.(bis heute) Nördlich der alten Straßenrampe hat man nach dem Kriege einen Busbahnhof mit Bahnsteigen für die verschiedenen Linien eingerichtet. Dann Ende der 70er Jahre wurde hier das Museum und die Philharmonie errichtet. Damit wurde auch der alte Charakter des vom Rhein aus steil ansteigenden Domhügels wieder sichtbar.

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