Hohenzollernbrücke mit provisorischem Mittelteil, Hohenzollernbrücke, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1951)
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Walter Dick Walter Dick
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Album: Innenstadt 1951

Innenstadt 1951 : Hohenzollernbrücke mit provisorischem Mittelteil

Hohenzollernbrücke (50667 Altstadt-Nord)

Die heutige Eisenbahn- und Fußgängerbrücke ersetzte 1911 die damalige Dombrücke, wegen des kastenartigen Aussehens auch Mausefalle genannt. Architekt Franz Schwechtem errichtete die prägnanten Brückenköpfe als neoromanische Wehrbauten. Nach weitgehender Zerstörung 1945 erfolgte der Wiederaufbau der Hohenzollernbrücke nach Kriegsende bis 1959. Die Brückentürme wurden 1958 entfernt. Eine Erweiterung schaffte 1985 Platz für ein drittes Gleispaar.

Die Brücke ist nach den Kaisern der Hohenzollern-Familie genannt. An beiden Enden der Brücke stehen jeweils zwei Reiterdenkmäler. Rechtsrheinisch steht ein Denkmal für Friedrich Wilhelm IV von Preußen und Kaiser Wilhelm I. Auf der linken Rheinseite steht das Denkmal von Kaiser Friedich III und Kaiser Wilhelm II.

Heute ist die Hohenzollernbrücke die meistbefahrene Eisenbahnbrücke Europas und verbindet den Hauptbahnhof mit dem Deutzer Bahnhof.


Seit 1948 war dieser Rheinübergang für die Eisenbahn wieder befahrbar. Der zerstörte Mittelbogen war provisorisch durch die hier sichtbare Fachwerkkonstruktion ersetzt worden. Das zugeordnete Foto zeigt die Eröffnung des Provisoriums im Jahre 1948. Im Vordergrund sind die provisorischen Pfeiler zu erkennen, die mit Abweisern vor Eisschollen und Treibgut gesdchützt sind. Zwischen den beiden Provisorien wird der neu rechtsrheinische Strompfeiler aus Beton und Werkstein entstehen, der die Brücke bis heute trägt.

Weitere Fotos aus dem Album "Innenstadt 1951"