Hohenzollernbrücke 1956, Hohenzollernbrücke, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1956)
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Hohenzollernbrücke 1956

Hohenzollernbrücke (50667 Altstadt-Nord)

Die heutige Eisenbahn- und Fußgängerbrücke ersetzte 1911 die damalige Dombrücke, wegen des kastenartigen Aussehens auch Mausefalle genannt. Architekt Franz Schwechtem errichtete die prägnanten Brückenköpfe als neoromanische Wehrbauten. Nach weitgehender Zerstörung 1945 erfolgte der Wiederaufbau der Hohenzollernbrücke nach Kriegsende bis 1959. Die Brückentürme wurden 1958 entfernt. Eine Erweiterung schaffte 1985 Platz für ein drittes Gleispaar.

Die Brücke ist nach den Kaisern der Hohenzollern-Familie genannt. An beiden Enden der Brücke stehen jeweils zwei Reiterdenkmäler. Rechtsrheinisch steht ein Denkmal für Friedrich Wilhelm IV von Preußen und Kaiser Wilhelm I. Auf der linken Rheinseite steht das Denkmal von Kaiser Friedich III und Kaiser Wilhelm II.

Heute ist die Hohenzollernbrücke die meistbefahrene Eisenbahnbrücke Europas und verbindet den Hauptbahnhof mit dem Deutzer Bahnhof.


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Ulrich Hermanns  sagt:

Zu erkennen ist, dass im Mittelteil erst ein Bogen (mit zwei Geleisen) wieder errichtet ist. Auf er Uferseite sieht man schon den zweiten Bogen. Die Türme an den Ufern haben noch die volle Höhe; nur die spitzen Dächer wurden im Krieg zerstört. Später wurden sie erst zur Hälfte abgetragen und nachdem sich Beschwerden wegen unzumutbarer Zustände in den darin befindlichen Treppenaufgängen häuften, schließlich ganz entfernt. Die dazwischenliegenden Portale auf beiden Ufern engten durch den Bau der elektrischen Oberleitungen das Lichtraumprofil zu sehr ein und wurden auch Ende der der 50er Jahre entfernt.

Geschrieben: vor mehr als 11 Jahre