Hochwasser 1993, Frankenwerft, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1993)
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MonikaMarlene MonikaMarlene
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Hochwasser 1993

Frankenwerft (50667 Altstadt-Nord)

Die Frankenwerft ist heute eine nur für Fußgänger zugängliche Straße zwischen Rheinufer und Altstadt. Oft wird sie auch mit der Rheinpromenade gleichgesetzt. Die Frankenwerft verläuft südlich von der Deutzer Brücke bis nördlich zur Hohenzollernbrücke. Nahe der Deutzer Brücke befindet sich der Rheinpegel, mittig der Fischmarkt mit der Kirche Groß St. Martin und nördlich grenzt der Heinrich-Böll-Platz vor der Philharmonie an.

Der Verkehr wird durch den in den 80er Jahren entstandenen Rheinufertunnel geleitet. Vielfältige Gastronomie mit Außenterassen laden insbesondere die vielen Touristen zu einer Pause ein. Im Sommer bevölkern Radfahrer und Jogger die Rheinpromenade, Fahrgäste warten auf die Schiffe der Köln-Düsseldorfer.

In früherer Zeit war hier reger Hafenbetrieb mit Zollamt und Stadtmauer, wovon aber nur noch das wieder aufgebaute Stapelhaus übrig geblieben ist. Der Name "Werft" kommt jedoch daher. Nachdem im Süden 1898 der Rheinauhafen fertig gestellt wurde, verlor die Frankenwerft als Hafenanlage an Bedeutung.


Riesige Niederschlagsmengen und Tauwetter im Süden Deutschlands ließen den Rhein und seine südlichen Zuflüsse Ende Dezember 1993 stark anschwellen. Auch im Einzugsbereich der Mosel kam es zu einer überdurchschnittlichen Hochwasserspitze. Beide Flutwellen, die des Rheins und die der Mosel trafen fast gleichzeitig zusammen und führten zu einem Hochwasserereignis, dass fast bis an das Jahrhunderthochwasser von 1926 heranreichte. In der Folge dieses Hochwassers und eines weiteren im darauffolgenden Jahr 1995 hat die Stadt Köln die Schutzmaßnahmen so ausgebaut, dass ein Hochwasser mit einem Pegelstand von ca. 11 Metern nicht mehr zu Überschwemmungen im Stadtgebiet führt. Blick von der Hohenzollernbrücke nach Süden auf das Stapelhaus und Groß St. Martin

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