Hochchor des Doms von der Brücke aus gesehen, Hohenzollernbrücke, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1875)
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Ulrich Hermanns Ulrich Hermanns
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Hochchor des Doms von der Brücke aus gesehen

Hohenzollernbrücke (50667 Altstadt-Nord)

Die heutige Eisenbahn- und Fußgängerbrücke ersetzte 1911 die damalige Dombrücke, wegen des kastenartigen Aussehens auch Mausefalle genannt. Architekt Franz Schwechtem errichtete die prägnanten Brückenköpfe als neoromanische Wehrbauten. Nach weitgehender Zerstörung 1945 erfolgte der Wiederaufbau der Hohenzollernbrücke nach Kriegsende bis 1959. Die Brückentürme wurden 1958 entfernt. Eine Erweiterung schaffte 1985 Platz für ein drittes Gleispaar.

Die Brücke ist nach den Kaisern der Hohenzollern-Familie genannt. An beiden Enden der Brücke stehen jeweils zwei Reiterdenkmäler. Rechtsrheinisch steht ein Denkmal für Friedrich Wilhelm IV von Preußen und Kaiser Wilhelm I. Auf der linken Rheinseite steht das Denkmal von Kaiser Friedich III und Kaiser Wilhelm II.

Heute ist die Hohenzollernbrücke die meistbefahrene Eisenbahnbrücke Europas und verbindet den Hauptbahnhof mit dem Deutzer Bahnhof.


Gemäß der Order des preussischen Königs musste die Eisenbahnbrücke ("de Muusfall" von 1859) in der verlängerten Achse des Doms errichtet werden. Auf diesem Bild ist die Einhaltung dieser "Allerhöchsten Ordre" deutlich zu erkennen. Man sieht die Rampe des Straßenteils der Brücke, die 1913 durch die Hohenzollernbrücke in ihrer heutigen Form ersetzt wurde.

Die beiden Häuschen links und rechts der Rampe waren die Kassenhäuschen für den Brückenzoll, den alle Benutzer zu entrichten hatten. Mit der Brückenmaut wollte sich die Stadt das Geld für den Bau des Straßenbrückenteils, den sie finanziert hatte, von den Nutzern zurückholen..

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