Flugboot über Köln(1), Konrad-Adenauer-Ufer 80, 50668 Köln - Altstadt-Nord (2006)
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Flugboot über Köln(1)

Konrad-Adenauer-Ufer 80 (50668 Altstadt-Nord)

Das Konrad-Adenauer-Ufer verbindet die Trankgasse (Altstadt-Nord) mit der Frohngasse. Seinen Namen hat der Uferabschnitt von Konrad Adenauer (1876-1967), gebürtiger Kölner und von 1917-1933 Kölner Oberbürgermeister. Nach Absetzung und Verfolgung durch die Nationalsozialisten wurde er 1949 erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und blieb es bis 1963. Seit 1951 ist er Ehrenbürger Kölns, eine Skulptur befindet sich am Ratsturm, ein Denkmal an St. Aposteln. Als bedeutender Deutscher wurde Konrad Adenauer in der Walhalla verewigt.


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Stefan Robertz  sagt:

Der Kölner Stadtanzeiger schrieb in seiner Onlineausgabe am 20.05.1006 folgendes dazu (Zitat): Tausende Besucher fanden sich zur Ankuft der legendären "Do-24" auf dem Rhein ein. Das Flugboot landete sicher hinter der Zoobrücke - vier Helfen dagegen im Wasser. Für die lange Wartezeit von der Landung des Amphibienflugzeugs bis zum Landgang der Passagiere suchten zahlreiche Zuschauer am Rhein eine scherzhafte Erklärung: „Da istsicher der Schramma ins Wasser gefallen.“ Tausende Menschen standen am Samstagnachmittag am Ufer und auf der Hohenzollernbrücke, um die Ankunft des legendären Flugboots „Do-24 ATT“ (Baujahr 1944) auf demRhein zu beobachten. Die Landung gehörte zu den Festlichkeiten, mit denen der Flughafen und seine Partner „80 Jahre zivile Luftfahrt in Köln“ begingen. Der Oberbürgermeister, Flughafen-Chef Michael Garvens und Eric Bock, Präsident der KG Luftflotte, waren an Bord der Maschine, die Iren Dornier, Enkel des Luftfahrtpioniers Claude Dornier, flog. Nach einem Rundflug über der Stadt ging das Flugboot über der Zoobrücke in den Sinkflug und landete sicher auf dem Wasser. Ein Vorgängermodell war 1932 gleichfalls vor großem Publikum auf dem Rhein gelandet. Der „Landgang“ der Ehrengäste gestaltete sich wegen des Wetters schwierig. Vier Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks, die helfen sollten, stürzten aus ihrem Boot ins Wasser und mussten von Kollegen gerettet werden. Erst nach mehr als einer Stunde war das 22 Meter lange Flugboot mit Seilen gesichert - und die Passagiere per Boot zum Anleger gebracht. „Vom Unwetter haben wir in der Maschine nichts gemerkt, der Flug war sehr angenehm“, sagte Bock, „nur die Landung auf dem Wasser war enorm hart.“ Ähnlich empfand auch Schramma: „Ich wäre gerne noch weitergeflogen“, sagte er, ehe er sich zum Historischen Jahrmarkt begab - aus Anlass des 80. Jahrestages der zivilen Luftfahrt in Köln hatten Flughafen, Lufthansa und KG Luftflotte den Markt „Spirit of Cologne“ organisiert. (Zitat Ende) Wikipedia sagt: "Die Dornier Do 24 war ein dreimotoriges, hochseefähiges Fernaufklärungsflugboot, das 1937 zum ersten Mal flog. Ursprünglich für die Niederlande gebaut, wurde es bis in die 1970er-Jahre vor allem zur Seenotrettung eingesetzt. Höchstgeschwindigkeit: 341 km/h Modelleinführung: November 1937 Spannweite: 27 m Länge: 22 m Erstflug: 3. Juli 1937 Anzahl Der Sitze: 6" Das hier eingesetzte Flugzeug hatte neue Tragflächen, moderne Motoren und die Kommunikations- und Navigationstechnik war auf aktuellem Stand der Technik. Geflogen hat es der Enkel des Luffahrtpioniers Dr. Claude Dornier, Iren Dornier.

Geschrieben: vor mehr als 1 Jahr