Eingestürzter und neuer Bogen der Hohenzollernbrücke, Frankenwerft, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1947)
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Walter Dick Walter Dick
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Album: Köln 1947

Köln 1947 : Eingestürzter und neuer Bogen der Hohenzollernbrücke

Frankenwerft (50667 Altstadt-Nord)

Die Frankenwerft ist heute eine nur für Fußgänger zugängliche Straße zwischen Rheinufer und Altstadt. Oft wird sie auch mit der Rheinpromenade gleichgesetzt. Die Frankenwerft verläuft südlich von der Deutzer Brücke bis nördlich zur Hohenzollernbrücke. Nahe der Deutzer Brücke befindet sich der Rheinpegel, mittig der Fischmarkt mit der Kirche Groß St. Martin und nördlich grenzt der Heinrich-Böll-Platz vor der Philharmonie an.

Der Verkehr wird durch den in den 80er Jahren entstandenen Rheinufertunnel geleitet. Vielfältige Gastronomie mit Außenterassen laden insbesondere die vielen Touristen zu einer Pause ein. Im Sommer bevölkern Radfahrer und Jogger die Rheinpromenade, Fahrgäste warten auf die Schiffe der Köln-Düsseldorfer.

In früherer Zeit war hier reger Hafenbetrieb mit Zollamt und Stadtmauer, wovon aber nur noch das wieder aufgebaute Stapelhaus übrig geblieben ist. Der Name "Werft" kommt jedoch daher. Nachdem im Süden 1898 der Rheinauhafen fertig gestellt wurde, verlor die Frankenwerft als Hafenanlage an Bedeutung.


Am Altstadtufer.

Der Bogen im Vordergrund war Teil der Straßenbrücke, die sich auf der Südseite der Hohenzollernbrücke befand. Dieser Straßenteil wurde nach dem Kriege nicht wieder aufgebaut. Der Brückenbogen selbst, der im Eigentum der Stadt Köln stand, wurde nach Duisburg verkauft und diente dort bis 2015 als Karl-Kehr-Brücke als Flussübergang über die Ruhr.

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