Eigelstein Ecke Stavenhof, Eigelstein 101, 50668 Köln - Altstadt-Nord (1990)
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Eigelstein Ecke Stavenhof

Eigelstein 101 (50668 Altstadt-Nord)

Der Eigelstein verbindet die Turiner Str. mit dem Ebertplatz. Wahrzeichen der Straße ist die Eigelsteintorburg, ein Überbleibsel der einstigen Stadtmauer. Der Namensteil "Eigel" leitet sich vom lateinischen "aquila" (=Adler) ab und ist ein Verweis auf die römischen Wurzeln Kölns. Über den heutigen EIgelstein marschierten die römischen Legionen bei ihren Verlagerungen zwischen Köln und dem Niederrhein (Neuss und Xanten). Vom Eigelstein zweigt das Sträßchen "Im Stavenhof" ab, das früher ein berüchtigtes Rotlichtviertel war.


Die kleine, enge Gasse Im Stavenhof war ähnlich wie die Kleine Brinkgasse an der Ehrenstr.und die verloren-gegangene Nächelsgasse unterhalb der Severinsbrücke bis zur Errichtung des Eros-Centers an der Hornstr. ein Ort zur, wie es im Amtsdeutsch heißt, "Ausübung der gewerblichen Unzucht" also eine Bordellgasse. Das gesamte Viertel rund um Eigelstein, Weidengasse und Gereonswall war bis Ende der 70er Jahre ein wenig anrüchig.

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