Dombrücke mit Blick auf Deutz, Hohenzollernbrücke 1, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1890)
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Ulrich Hermanns Ulrich Hermanns
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Dombrücke mit Blick auf Deutz

Hohenzollernbrücke 1 (50667 Altstadt-Nord)

Die heutige Eisenbahn- und Fußgängerbrücke ersetzte 1911 die damalige Dombrücke, wegen des kastenartigen Aussehens auch Mausefalle genannt. Architekt Franz Schwechtem errichtete die prägnanten Brückenköpfe als neoromanische Wehrbauten. Nach weitgehender Zerstörung 1945 erfolgte der Wiederaufbau der Hohenzollernbrücke nach Kriegsende bis 1959. Die Brückentürme wurden 1958 entfernt. Eine Erweiterung schaffte 1985 Platz für ein drittes Gleispaar.

Die Brücke ist nach den Kaisern der Hohenzollern-Familie genannt. An beiden Enden der Brücke stehen jeweils zwei Reiterdenkmäler. Rechtsrheinisch steht ein Denkmal für Friedrich Wilhelm IV von Preußen und Kaiser Wilhelm I. Auf der linken Rheinseite steht das Denkmal von Kaiser Friedich III und Kaiser Wilhelm II.

Heute ist die Hohenzollernbrücke die meistbefahrene Eisenbahnbrücke Europas und verbindet den Hauptbahnhof mit dem Deutzer Bahnhof.


Vom Kölner Ufer sieht man in die Gitterkonstruktion des Straßenteils der alten Brücke. In Deutz erkennt man hinter den rheinseitigen Befestigungen das langestreckte Kasernengebäude des Kürrassierregiments "Graf Gessler". Wegen ihrer weißen Uniformteile, Hose und Koller, erhielten die Reiter dieses Verbandes in Köln den Spitznamen "de Määlsäck". Das Gebäude wurde nach dem ersten Weltkrieg zum "Haus der Rheinischen Heimat" umfunktioniert, und im zweiten Weltkrieg zerstört. Heute befinden sich an der Stelle der Landschaftsverband (LVR) und weiter nördlich das Hyatt Hotel. Das Kürassierdenkmal südlich des LVR erinnert an den alten Kavallerieverband.

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