Dom und Dampflokwolken im Krieg (1941) , Frankenplatz, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1941)

Köln in den Kriegsjahren (1939-1945) : Dom und Dampflokwolken im Krieg (1941)

Frankenplatz (50667 Altstadt-Nord)

Der Frankenplatz verbindet "Am Domhof" mit dem Heinrich-Böll-Platz und ist 1075m² groß. Er liegt zwischen den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Kölns: Dem Kölner Dom, der Hohenzollernbrücke, dem Museum Ludwig und Groß Sankt Martin.

Namensgebend ist ein westgermanischer Stammesverband, zu dem die Salier gehörten, die im 5. Jahrhundert das Frankenreich gründeten. Um das Jahr 455 eroberten die Franken das zuvor römische Köln. Bis zum Anfang des 6. Jahrhunderts war es Hauptort eines selbständigen fränkischen Teilkönigreiches.

Die romanische Bevölkerung lebte lange Zeit parallel zu den fränkischen Eroberern in der Stadt. Im Laufe des 6. bis 8. Jahrhunderts kam es zur vollständigen Akkulturation zwischen den beiden Bevölkerungsteilen. Die Franken übernahmen rasch kulturelle Errungenschaften der römischen Stadtbevölkerung, zum Beispiel im Bereich der Bautechnik oder der Glasherstellung. Spätestens unter den Karolingern war der Bischof bzw. Erzbischof von Köln eine der bedeutendsten Personen im gesamten Reich.

 


An einem kalten Morgen im Jahr 1941 steht eine preussische P 10 (Baureihe 39) dampfend mit einem Militärsonderzug im Hauptbahnhof. Zu dieser Zeit war eine Vielzahl von Lokomotiven mit dem Adlersymbol des Dritten Reiches geschmückt, wie man am Führerhaus schwach erkennen kann. Noch kann sich keiner ob dieser eigentlich friedlichen Ansicht trotz Kriegszeiten vorstellen, welch Grauen die Stadt in den nächsten Jahren überziehen wird.

Weitere Fotos aus dem Album "Köln in den Kriegsjahren (1939-1945)"