Dom Chor von Südosten, Am Domhof, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1820)
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Harald Gerhards Harald Gerhards
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Album: Der Dom zu Köln vor 1900

Der Dom zu Köln vor 1900 : Dom Chor von Südosten

Am Domhof (50667 Altstadt-Nord)

Der Weg "Am Domhof" verbindet den Kurt-Hackenberg-Platz mit der Trankgasse (Altstadt-Nord) und führt vom Vorplatz des Museum Ludwig her über die östliche zur nordöstlichen Domseite. Historisch gesehen war der Domhof der Sitz des Erzbischofs als Kirchenfürst und Stadtherr. Die Hofanlage beinhaltete auch mehrere Kirchen.


Stiche aus einer Grafiksammlung über Köln bis 1900. Zur Verfügung gestellt von Harald Gerhards. Grundsteinlegung des Domes war am 15.August 1248 durch Erzbischof Konrad von Hochstaden. Bis zum Jahre 1560 wurde der Bau zur Hälfte, incl. Chor fertig. Dann ruhten die Arbeiten 263 Jahre. 1842 legte dann der preußische König Friedrich Wilhelm der IV. und der spätere Kardinal von Geissel den Grundstein für den Weiterbau. Am 13.8.1848 feierten die Kölner den 600. Jahrestag der Grundsteinlegung. 1863 konnte man das gesamte Innere in Benutzung nehmen. Der Domkran, das jahrelange " Wahrzeichen " der Stadt wird 1868 abgerissen. Am 15. Oktober 1880 wurde die Fassade mit der Aufsetzung der Kreuzblume auf den 157 m hohen Südturm vollendet. Damit entstand die drittgrößte Kirche der Welt. Die Vollendung wird in Gegenwart des Kaisers mit einem historischen Festzug am 15.10.1880 gefeiert. Am 25.3.1247 beschließt das Domkapitel den Abbruch des karolingischen Doms und den Bau einer neuen Kathedrale. Nach 632 Jahren Bauzeit konnte der Dom endlich fertiggestellt werden. Baubeginn war das Jahr 1248 nach der Grundsteinlegung am 15.8.1248 durch Erzbischof Konrad von Hochstaden. Der Bischof starb am 18.9.1261 Unter Leitung von Dombaumeister Andreas Everdingen wird um 1410 das zweite Geschoss des Südturmes vollendet.1437 war der Südturm bis zu einer Höhe von 60 m ausgeführt und die ersten Glocken konnten geläutet werden.( Dreikönigsglocke, Pretiosa,Speciosa) Bis 1560 wurde der Bau zur Hälfte ( hauptsächlich ) der Chor fertig gestellt. Die Seitenschiffe, Umgänge und Kapellen des neuen Domes können für den Gottesdienst freigegeben werden Dann ruhte der Bau 263 Jahre. Auf alten Stichen ist stets der markante Kran auf dem rd. 60 m hohen Südturm zu sehen. Am 4.9. 1842 legte der preußische König Friedrich Wilhelm der IV und der spätere Kardinal von Geissel den Grundstein für den Weiterbau. Am 13.8.1848 feierten die Kölner den 600. Jahrestag der Grundsteinlegung. 1863 konnte man das gesamte Innere in Benutzung nehmen. Der Domkran, das jahrelange „Wahrzeichen „ der Stadt wird am 13.3.1868 abgerissen. Am 15. Oktober 1880 wurde die Fassade mit der Aufsetzung der Kreuzblume auf den 157 m hohen Südturm vollendet. Damit entstand mit den 157 m die dritthöchste Kirche der Welt. Die Vollendung wird in Gegenwart des Kaisers mit einem historischen Festzug gefeiert. Stahlstich um 1820

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