Die Ursulinenkirche, Machabäerstr., 50668 Köln - Altstadt-Nord (1827)

Ansichten öffentlicher Plätze von 1827 : Die Ursulinenkirche

Machabäerstr. (50668 Altstadt-Nord)

Die Machabäerstr. verbindet den Eigelstein mit dem Konrad-Adenauer-Ufer. Der Name leitet sich von den Machabäern (oder auch Makkabäern) her, einem jüdischen Priestergeschlecht der Hasmonäer um 100 vor Christus. Das Ursulinen-Lyzeum liegt an der Machabäerstr., St. Kunibert sowie das St. Marien-Hospital finden sich in unmittelbarer Nähe. An der Ecke Eigelstein / Unter Krahnenbäumen lag das Benediktinerinnenkloster "Zu den sieben makkabäischen Brüdern" (lateinisch: machabaeorum sirorum), das 1802 unter französischer Besatzung im Zuge der Säkularisierung aufgehoben wurde.


Sammlung von Ansichten öffentlicher Plätze, merkwürdiger Gebäude und Denkmäler in Cöln. Diese 25 Lithographien wurden 1827 vom Kölner Städtebaumeister Johann Peter Weyer beauftragt und von Anton Wünsch gefertigt. Am 30.April 1709 legte Matteo Alberti, Hofarchitekt von Kurfürst Johann Wilhelm den Grundstein für die Fronleichnamskirche, besser bekannt als Ursulinenkirche bekannt. Bereits 1639 sind die Ursulinen, Klosterfrauen aus Belgien nach Köln gekommen. 1671 erwarben sie das Grundstück Machabäerstr.Zwischen 1695 und 1676 entstanden das Klostergebäude und die Schule. Bis 1712 entstand die Kirche und wurde in diesem Jahre eingeweiht.Im zweiten Weltkrieg fielen Kloster und Schulgebäude den Bomben zum Opfer. Die Kirche wurde fast vollständig zerstört.Nach dem Wiederaufbau konnte 1954 wieder der erste Gottesdienst gefeiert werden. Neudruck einer Lithogrphie von Wünsch nach Weyer bei Bachem 1827

Weitere Fotos aus dem Album "Ansichten öffentlicher Plätze von 1827"