Die Stadt in Trümmern, Krebsgasse 1, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1945)
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Ulrich Hermanns Ulrich Hermanns
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Die Stadt in Trümmern

Krebsgasse 1 (50667 Altstadt-Nord)

In dieser Gasse entstand nach der Säkularisierung in einem ehemaligen Kloster ein Gefängnis. Zunächst sowohl für Herren, wie auch Damen gedacht, wandelte es sich nach dem Bau des "Klingelpütz" in das preußische Frauengefängnis. Dies blieb es bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Dann wurde es abgerissen und an seiner Stelle entstand ein Polizeipräsidium. Die Zerstörung durch den Zweiten Weltkrieg sorgten dann für sein Verschwinden. Um daran zu erinnern, dass in dem Präsidium während der NS-Zeit die Gestapo residierte und ihre Vebrechen ausführte, wurde 1981 eine Gedenkplatte bei dem Gebäude Nummer 1-3 angebracht.

Über die Krebsgasse kann man zur Neven-DuMont-Straße, beziehungsweise zur Schildergasse gelangen. Auch die Opern Passagen, die Oper selbst und das Schauspielhaus sind nur wenige Meter entfernt.


Dieses Foto wurde wohl vom Turm des alten Polizeipräsidium an der Krebsgasse Ecke Schildergasse aufgenommen.(s. Zuordnung) Der nur scheinbar unversehrt ragt über die zerstörte Stadt. Man erkennt die stark angeschlagene Minoriten Kirche ohne Dach und ganz links den Turm von St. Maria Himmelfahrt. Es erscheint fast als Wunder, dass aus dieser Trümmerwüste wieder eine lebendige Stadt entstehen konnte.

Weitere Fotos von Ulrich Hermanns


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Michael Engel  sagt: "@Ulrich Hermanns"

Das stimmt. Es könnte das Schauspielhaus sein. Das gab es aber schon an der Ecke Kreuzgasse/Glockengasse also auf der anderen Straßenseite. In dem bekannten Bildband "Köln, Damals,Gestern,Heute" des Greven Verlags ist das Rundgiebelhaus unzerstört aber leider unbezeichnet in einer Häuserreihe mit dem 4711-Haus zu sehen etwa in Höhe der Schwertnergasse. In der Tat sieht es wie ein Theatergebäude aus.

Geschrieben: vor 9 Monaten


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Ulrich Hermanns  sagt:

Die Fotos # 139690 und # 139692 zeigen den gleichen abgerundeten Giebel/Trümmerwand. Auf den zugehörigen Bildunterschriften ist auch von "Schauspielhaus" die Rede.

Geschrieben: vor 9 Monaten


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Michael Engel  sagt: "@Ulrich Hermanns"

Foto #86015 (mal ohne Trümmer): Im unteren Bilddrittel, ausgehend vom auffälligen Dischhaus nach links taucht der besagte runde Giebel an der Schwertnergasse wieder auf gegenüber der Synagoge mit ihrer typisch runden Kuppel. Das Schauspielhaus steht noch ein wenig weiter nach links an der Ecke Glockengasse mit der Kreuzgasse, etwa gegenüber des 4711-Gebäudes an seinem alten Standort. 4711-Gebäude und das Haus mit dem runden Giebel stehen also auf einer Straßenseite. Hatte das alte Schauspielhaus verschiedene Gebäude in der Glockengasse ?

Geschrieben: vor 9 Monaten


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Ulrich Hermanns  sagt:

Das Foto # 91345 wurde von de gleichen Stelle aufgenommen. Darauf erkennt man die geschwungene Struktur noch deutlicher. Es ist der Rest des alten Schauspielhauses an der Glockengasse.

Geschrieben: vor 9 Monaten


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Michael Engel  sagt:

Schwierig in dem Ruinenmeer etwas zu erkennen. Etwa in Bildmitte gibt es einen charakteristischen Giebel mit runder Oberkante. Er steht an der Glockengasse auf er Straßenseite von 4711 und der ehemaligen Synagoge genau gegenüber. Was war das für ein großes Gebäude ?

Geschrieben: vor 9 Monaten