Die dunkle Seite hat ihre Macht verloren ..., Magnusstr., 50672 Köln - Altstadt-Nord (2009)
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monika  h monika h
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Album: Buntes - und Kunst und Dies und Das

Die dunkle Seite hat ihre Macht verloren ...

Magnusstr. (50672 Altstadt-Nord)

Die zentral gelegene Magnusstraße verbindet die St.-Apern-Straße mit dem Hohenzollernring und wird dabei von der Albertusstraße geschnitten. Gute Einkaufsmöglichkeiten bieten der nahe gelegene Neumarkt sowie die Opernpassagen. Namensgeber der Magnusstraße wie der Albertusstraße ist Albert Graf von Bollstädt (*1193, +1280), Theologe der Hochscholastik, der aufgrund seines universalen Wissens den Beinamen "Albert der Große" (latinisiert: Albertus Magnus) erhielt. Er wurde 1932 heilig gesprochen und ist seit 1941 Patron der Naturforscher. Er lehrte an der Kölner Ordensschule der Dominikaner, der Vorgänger-Einrichtung der heutigen Universität. Eine Statue von Albertus Magnus ziert den Kölner Rathausturm, eine weitere, 1955 von Gerhard Marcks gestaltete, den 7300m² großen Albertus-Magnus-Platz.


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nixoel  sagt: "Man sieht nur, was man weiß..."

Genial nicht durch die eindimensionale Betrachtung als "rauschfreie Abbildung", sondern durch die bewusste „Zweckentfremdung“ von Gegenständen und die Darstellung eines bekannten Gegenstands in einem anderen Zusammenhang. Etwa um 1918 -1921 fotografierte jemand diverse Objekte und versah sie mit Titeln, die bewusst andere Assoziationen hervorriefen. Dieser Jemand hieß Man Ray (entwickelte u.a. die Technik der Solarisation) und war Vertreter der sogenannten "surrealistischen Fotografie". Sehr lohnend und unterhaltsam ist es übrigens, sich einmal detailliert mit diesem Thema zu beschäftigen (Surrealismus, Dadaismus, Andre Breton, Max Ernst etc.). Insbesondere über Max Ernst gibt es sogar einen direkten Bezug zu Köln! Er schrieb 1936 folgendes: „An einem regnerischen Tag des Jahres 1919, in einer Stadt am Rhein, fiel mir auf, mit welcher Besessenheit mein irritiertes Auge an den Seiten eines Bilderkataloges haftete, in dem Gegenstände zur anthropologischen, mikroskopischen, psychologischen, mineralogischen und paläontologischen Veranschaulichung abgebildet waren. Dort standen Bildelemente nebeneinander, die einander so fremd waren, dass gerade die Sinnlosigkeit dieses Nebeneinanders eine plötzliche Verschärfung der visionären Kräfte in mir verursachte, und eine halluzinierende Folge widersprüchlicher Bilder wachgerufen wurde.“ Und wenn hier im Forum (un)bekannte Kölner Ansichten ebenfalls mit mehreren Deutungsebenen ausgestattet werden, kann ich das nur begrüßen! Dabei ergeben sich insbesondere auch für diejenigen, die sich bisweilen über zum "hundertsten mal die gleichen Motive" mokieren, dadurch doch plötzlich neue Möglichkeiten der Betrachtung, oder?

Geschrieben: vor fast 10 Jahre


Unknown_user

Anonym  sagt:

Genial ? Da ist ein verrauschtes Irgendwas !

Geschrieben: vor fast 10 Jahre


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nixoel  sagt: "Genial!"

Das Einzige, was Darth Vader noch übrig bleibt ist jetzt, dem Portier (der ihn nicht erinnert hat) nach seiner Rückkehr ins Imperium eine 1*-Bewertung zu verpassen.

Geschrieben: vor fast 10 Jahre