Dä Pegel hätt naaße Fööß, Frankenwerft, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1956)
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Ulrich Hermanns Ulrich Hermanns
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Dä Pegel hätt naaße Fööß

Frankenwerft (50667 Altstadt-Nord)

Die Frankenwerft ist heute eine nur für Fußgänger zugängliche Straße zwischen Rheinufer und Altstadt. Oft wird sie auch mit der Rheinpromenade gleichgesetzt. Die Frankenwerft verläuft südlich von der Deutzer Brücke bis nördlich zur Hohenzollernbrücke. Nahe der Deutzer Brücke befindet sich der Rheinpegel, mittig der Fischmarkt mit der Kirche Groß St. Martin und nördlich grenzt der Heinrich-Böll-Platz vor der Philharmonie an.

Der Verkehr wird durch den in den 80er Jahren entstandenen Rheinufertunnel geleitet. Vielfältige Gastronomie mit Außenterassen laden insbesondere die vielen Touristen zu einer Pause ein. Im Sommer bevölkern Radfahrer und Jogger die Rheinpromenade, Fahrgäste warten auf die Schiffe der Köln-Düsseldorfer.

In früherer Zeit war hier reger Hafenbetrieb mit Zollamt und Stadtmauer, wovon aber nur noch das wieder aufgebaute Stapelhaus übrig geblieben ist. Der Name "Werft" kommt jedoch daher. Nachdem im Süden 1898 der Rheinauhafen fertig gestellt wurde, verlor die Frankenwerft als Hafenanlage an Bedeutung.


Nach dem Kriege wurde an Stelle des prächtigen neugotischen Pegels dieser etwas unförmige Tonnenbau gesetzt, der den Wasserstand des Rheins anzeigt. Auf der anderen Rheinseite stehen noch die Reste der ehemaligen Kürrassierkaserne in Deutz. 1928 für die "Pressa" von Adolf Abel umgebaut, war der Bau von den Nationalsozialisten zum "Haus der Rheinischen Heimat" ernannt worden. Nach dem Kriege war der Komplex Heimstatt des kölnischen Stadtmuseums. Nach dem Abriss entstanden an seiner Stelle das Haus des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) und später das Hyatt Hotel.

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