Blick von der Brückenrampe, Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1912)
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Ulrich Hermanns Ulrich Hermanns
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Blick von der Brückenrampe

Heinrich-Böll-Platz (50667 Altstadt-Nord)

Nachdem  eine im 11. Jahrhundert errichtete Kirche abgerissen war und schwerste Zerstörungen durch die Bomben des Zweiten Weltkrieges das Gelände in Mitleidenschaft gezogen hatten, entstand zunächst ein großer Busbahnhof an diesem Ort. So kam bei Überlegungen zur Stadtplanungen der Wunsch auf,  auf dem Grundstück den Neubau der Museen Wallfraf-Richartz und Ludwig durchzuführen und daneben die Philharmonie zu errichten. Die frei bleibende Fläche dazwischen gestaltete der israelische Künstler Dani Karavan.

Mit Ende aller Baumaßnahmen 1986 erhielt der Platz seinen Namen, womit Nobelpreisträger und Kölner Ehrenbürger Heinrich Böll geehrt wurde. Böll war einer der einflußreichsten Schriftsteller seiner Generation und stets kritischer Kommentator seiner Zeit. Mit nur 67 Jahren starb er bereits am 16. Juli 1985.


Dieses Foto, aufgenommen von der Rampe des Straßenteils der Dombrücke, verdeutlicht die Lage der Brücke in der exakten Verlängerung der Ost-West Achse des Doms. Wie ein Gebirge erhebt sich der Chor der Kathedrale auf dem Domhügel. Die Hügelsituation ist heute nach dem Bau der Domplatte nicht mehr so deutlich erfahrbar wie auf diesem Foto.

Der Straßenteil der Brücke wurde nach dem Kriege nicht mehr aufgebaut. An der Stelle der Rampe und der links erkennbaren Gebäude befindet sich heute der Komplex von Philharmonie und Museum Ludwig.

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