Blick in das östliche Langhaus und den Chor, Domkloster 4, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1937)
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Ulrich Hermanns Ulrich Hermanns
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Album: Dom in Kupfertiefdrucken

Blick in das östliche Langhaus und den Chor - Dom in Kupfertiefdrucken

Domkloster 4 (50667 Altstadt-Nord)

Das Domkloster verbindet den Wallrafplatz und den Roncalliplatz. Namensgebend ist der erzbischöfliche Hof, eine mittelalterliche, klosterähnliche Anlage, die hier einst zu finden war. Die berühmteste Adresse Kölns ist "Domkloster 4": Der Kölner Dom.


Oberhalb der Seitenschiffe befindet sich ein Umgang auf dem man in etwa zwanzig Metern Höhe das gesamte Kirchenschiff umrunden kann. Von dort ergeben sich ungewöhnliche Blickwinkel auf die Glasfenster und die Konstruktionselemente der Kathedrale. Der Blick des vorliegenden Fotos geht von der Ecke des nördlichen Querhauses und des Langhauses in Richtung Osten. Man erkennt die südliche Reihe des Chorgestühls und ganz hinten den Beginn des Chorumgangs in der Verlängerung des südlichen Seitenschiffs.

In den Zwickeln oder Spandrillen, den dreieckigen Flächen oberhalb der Spitzbögen erkennt man die Ausmalungen des 19. Jhdts. In den Mitteilungen des Dombauvereins findet man Mitte des 19. Jhdts. tiefschürfende Diskussionen über die Notwendigkeit und Thematik dieser Ausmalungen. Überhaupt war man im 19. Jhdt. der ursprünglich farbigen Fassung der mittelalterlichen Gotteshäuser noch sehr viel näher als heute, wo die sich Steinsichtigkeit als "reine Form" allenthalben durchgesetzt hat.

Weitere Fotos aus dem Album "Dom in Kupfertiefdrucken"


Aus einer Mappe mit Kupfertiefdrucken wurden die Bilder des vorliegenden Albums ausgewählt. Jede dieser Mappen aus einem Berliner Verlag umfasste 42 große Abbildungen in der Größe von ca. 22 cm X 30,3 cm. Der Kupfertiefdruck ermöglichte zur Zeit der Entstehung Drucke von hoher Qualität mit der Möglichkeit Halbtöne und Grautöne ohne störende Raster abzubilden. Jeder mappe, die unter dem Sammelnamen "Parthenon" vertrieben wurden lag eine ausführliche Beschreibung mit einer Liste der Abbildungen bei.

Die hier vorgestellten Aufnahmen des Kölner Doms, die zum Teil von namhaften, zeitgenössischen Fotografen gemacht wurden, zeigen ungewöhnliche Blickwinkel und Details des Bauwerks. Die Erscheinungszeit liegt in den 30er Jahren des 20. Jhdts.