Blick durch die Hohenzollernbrücke auuf den Dom, Hohenzollernbrücke, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1937)
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Ulrich Hermanns Ulrich Hermanns
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Blick durch die Hohenzollernbrücke auuf den Dom

Hohenzollernbrücke (50667 Altstadt-Nord)

Die heutige Eisenbahn- und Fußgängerbrücke ersetzte 1911 die damalige Dombrücke, wegen des kastenartigen Aussehens auch Mausefalle genannt. Architekt Franz Schwechtem errichtete die prägnanten Brückenköpfe als neoromanische Wehrbauten. Nach weitgehender Zerstörung 1945 erfolgte der Wiederaufbau der Hohenzollernbrücke nach Kriegsende bis 1959. Die Brückentürme wurden 1958 entfernt. Eine Erweiterung schaffte 1985 Platz für ein drittes Gleispaar.

Die Brücke ist nach den Kaisern der Hohenzollern-Familie genannt. An beiden Enden der Brücke stehen jeweils zwei Reiterdenkmäler. Rechtsrheinisch steht ein Denkmal für Friedrich Wilhelm IV von Preußen und Kaiser Wilhelm I. Auf der linken Rheinseite steht das Denkmal von Kaiser Friedich III und Kaiser Wilhelm II.

Heute ist die Hohenzollernbrücke die meistbefahrene Eisenbahnbrücke Europas und verbindet den Hauptbahnhof mit dem Deutzer Bahnhof.


Viele berühmte Fotografen haben diesen Blick gewählt, oft noch in Verbindung mit dem Verkehr auf der Brücke. Dieser Blickwinkel sollte die Verbindung zwischem Altem und Neuem, mittelalterlichem Dom und moderner Konstruktion der Brücke verdeutlichen. Diese Verbindung war schon von Friedrich Wilhelm IV. von Preussen gewünscht worden. Er forderte, dass die Ost-West Achse der Rheinbrücke aus dem 19.Jhdt. in der Verlängerung der Achse des Doms errichtet werden sollte. Die Nachfolgerin dieser Brücke (" De Muusfall"), die Hohenzollernbrücke, wurde entsprechend erbaut.

Das vorliegende Foto zeigt den Straßenteil der Brücke wohl in den 30er Jahren. Dieser Teil der Brücke wurde nach dem II. Weltkrieg nicht mehr aufgebaut.

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