Blick auf St. Andreas und Komödienstraße, Domkloster 4, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1938)
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Ulrich Hermanns Ulrich Hermanns
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Blick auf St. Andreas und Komödienstraße

Domkloster 4 (50667 Altstadt-Nord)

Das Domkloster verbindet den Wallrafplatz und den Roncalliplatz. Namensgebend ist der erzbischöfliche Hof, eine mittelalterliche, klosterähnliche Anlage, die hier einst zu finden war. Die berühmteste Adresse Kölns ist "Domkloster 4": Der Kölner Dom.


Vom Domturm herunter sieht man den westlich des Doms gelegenen Teil der Innenstadt. Ganz links die Burgmauer mit dem charakteristischen Rundbau eines auf den Fundamenten der Römermauer errichteten Hauses. Die Komödienstraße zeigt sich in ihrem Zustand vor dem Kriege als schmale, enge Ost-West Verbindung. Weiter rechts St. Andreas, östlich davon die Straße "Unter Sachsenhausen"mit der Hauptpost und dem Gebäude der nationalsozialistischen Deutschen Arbeitsfront, an dem noch Fahnen mit Insignien aus unseliger Zeit zu erkennen sind.

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Werner Müller  sagt: "@Nettlinger"

Ganz Recht. Deutschland konnte nicht ernsthaft annehmen ungeschoren davon zu kommen obwohl man fast ganz Europa mit Mord, Tod und Zerstörung überzogen hatte. Das hätte der bitteren Logik und der „Mechanik“ des von Goebbels geforderten „totalen Krieges“ widersprochen, der ihm dann auch von den Alliierten prompt geliefert wurde. Ich denke allerdings dass die Zerstörung Kölns und anderer deutscher Städte nicht die (Vergeltungs-) Reaktion auf die Angriffe Deutschlands auf Guernica, Warschau, Coventry oder Rotterdam waren. Die systematische Vernichtung Kölns war vielmehr eine eigenständig geplante und durchgeführte strategische Operation des britischen Bomberkommandos (Area Bombing Directive), von seinen technischen Möglichkeiten und seiner Konzeption her war es ein wirkungsvoller Krieg hauptsächlich gegen Zivilisten und ihre Habitate. Ein Kriegsverbrechen.

Geschrieben: vor mehr als 2 Jahre


Unknown_user

Anonym  sagt: "Resultate?"

Es gab schon immer und heute immer mehr Leute, die diese Kausalität leugnen und den bösen Sir Arthur Harris für das Desaster verantwortlich machen. Aber die braunen Herrenmenschen hatten der Welt längst gezeigt, wie man's macht: Guernica, Warschau, Coventry, Rotterdam. Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Ein schlechter Witz, wenn man dann weinerlich auf andere zeigt.

Geschrieben: vor mehr als 2 Jahre


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Werner Müller  sagt:

Foto 314644 zeigt eine ähnlich klassische Perspektive und die "Resultate" der braunen Diktatur.

Geschrieben: vor mehr als 2 Jahre