Bau der Pattonbrücke, Konrad-Adenauer-Ufer, 50668 Köln - Altstadt-Nord (1946)
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Walter Dick Walter Dick
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Album: Zerstörtes Köln 1946

Zerstörtes Köln 1946 : Bau der Pattonbrücke

Konrad-Adenauer-Ufer (50668 Altstadt-Nord)

Das Konrad-Adenauer-Ufer verbindet die Trankgasse (Altstadt-Nord) mit der Frohngasse. Seinen Namen hat der Uferabschnitt von Konrad Adenauer (1876-1967), gebürtiger Kölner und von 1917-1933 Kölner Oberbürgermeister. Nach Absetzung und Verfolgung durch die Nationalsozialisten wurde er 1949 erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und blieb es bis 1963. Seit 1951 ist er Ehrenbürger Kölns, eine Skulptur befindet sich am Ratsturm, ein Denkmal an St. Aposteln. Als bedeutender Deutscher wurde Konrad Adenauer in der Walhalla verewigt.


Die Pattonbrücke verband in Höhe der Bastei (Theodor-Heuss-Ring) die beiden Rheinufer. Die Lage ist erkennbar an der Blickrichtung von Nord nach Süd mit St. Kunibert (rechts). Sie ersetzte die amerikanische Pionierbrücke ("Tausendfüßler"), an deren Stelle die Deutzer Brücke errichtet wurde.

Die Pattonbrücke war eine Gitterkonstruktion aus leicht transportablen Trägerelementen (SKR-System Schaper Krupp Reichsbahn), die auf Pfahljochen ruhte. Der erste provisorische Mittelteil der Hohenzollernbrücke war aus den gleichen Systembauteilen zusammengesetzt worden.

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