Auf der Straßenrampe der Hohenzollernbrücke, Hohenzollernbrücke, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1934)
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Ulrich Hermanns Ulrich Hermanns
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Auf der Straßenrampe der Hohenzollernbrücke

Hohenzollernbrücke (50667 Altstadt-Nord)

Die heutige Eisenbahn- und Fußgängerbrücke ersetzte 1911 die damalige Dombrücke, wegen des kastenartigen Aussehens auch Mausefalle genannt. Architekt Franz Schwechtem errichtete die prägnanten Brückenköpfe als neoromanische Wehrbauten. Nach weitgehender Zerstörung 1945 erfolgte der Wiederaufbau der Hohenzollernbrücke nach Kriegsende bis 1959. Die Brückentürme wurden 1958 entfernt. Eine Erweiterung schaffte 1985 Platz für ein drittes Gleispaar.

Die Brücke ist nach den Kaisern der Hohenzollern-Familie genannt. An beiden Enden der Brücke stehen jeweils zwei Reiterdenkmäler. Rechtsrheinisch steht ein Denkmal für Friedrich Wilhelm IV von Preußen und Kaiser Wilhelm I. Auf der linken Rheinseite steht das Denkmal von Kaiser Friedich III und Kaiser Wilhelm II.

Heute ist die Hohenzollernbrücke die meistbefahrene Eisenbahnbrücke Europas und verbindet den Hauptbahnhof mit dem Deutzer Bahnhof.


Bis zur Zerstörung durch deutsche Truppen verfügte die Hohenzollernbrücke neben den beiden Eisenbahntrassen mit insgesamt vier Gleisen über einen Straßenteil für Autos, Straßenbahnen und Fußgänger. Dieser Straßenteil verlief südlich der Eisenbahnbrücke. Der Verlauf dieses nach dem Kriege nicht wieder aufgebauten Straßenteils kann durch die beiden terassenähnlichen Aussichtspunkte östlich und westlich des Rheins nachvollzogen werden, die die uferseitigen Auflager für den alten Straßenteil bildeten.
Der junge Mann steht auf der Rampe, die von der Ostseite des Doms (heute: Kurt-Hackenberg-Platz) auf die Brücke führte. Die Rampe existierte noch bis zum Bau des Komplexes von Philharmonie und Museum Ludwig in den 80er Jahren. Zeitweilige Überlegungen in den 50er Jahren, den Straßenteil wieder aufzubauen, wurden verworfen, da die Enge im Bereich Dom/Hauptbahnhof zu erheblichen Problemen geführt hätte.

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