Am Frankenwerft, Frankenwerft, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1890)
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Ulrich Hermanns Ulrich Hermanns
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Am Frankenwerft

Frankenwerft (50667 Altstadt-Nord)

Die Frankenwerft ist heute eine nur für Fußgänger zugängliche Straße zwischen Rheinufer und Altstadt. Oft wird sie auch mit der Rheinpromenade gleichgesetzt. Die Frankenwerft verläuft südlich von der Deutzer Brücke bis nördlich zur Hohenzollernbrücke. Nahe der Deutzer Brücke befindet sich der Rheinpegel, mittig der Fischmarkt mit der Kirche Groß St. Martin und nördlich grenzt der Heinrich-Böll-Platz vor der Philharmonie an.

Der Verkehr wird durch den in den 80er Jahren entstandenen Rheinufertunnel geleitet. Vielfältige Gastronomie mit Außenterassen laden insbesondere die vielen Touristen zu einer Pause ein. Im Sommer bevölkern Radfahrer und Jogger die Rheinpromenade, Fahrgäste warten auf die Schiffe der Köln-Düsseldorfer.

In früherer Zeit war hier reger Hafenbetrieb mit Zollamt und Stadtmauer, wovon aber nur noch das wieder aufgebaute Stapelhaus übrig geblieben ist. Der Name "Werft" kommt jedoch daher. Nachdem im Süden 1898 der Rheinauhafen fertig gestellt wurde, verlor die Frankenwerft als Hafenanlage an Bedeutung.


Der ursprüngliche Straßenname "Am Frankenwerft" zeigt, dass es "das Werft" heißen muss.

Der Dampfer "Colonia" diente in der damaligen Zeit wahrscheinlich weniger einem vergnüglichen Ausflug, sondern dem Transport von Menschen und Gütern auf dem Rhein.

Bis zum Bau des Rheinauhafens spielte sich das gesamte Hafengeschehen am Rheinufer ab. Vor Allem zwischen Dombrücke und Schiffbrücke konzentrierten sich Lagerschuppen, Speicher- und Zollgebäude. Das Gelände im Schatten von Groß St. Martin war Freihafen, Zollausland und daher mit einer Mauer als Zollgrenze umgeben.

Erst nach der Verlagerung der Hafenanlagen entstand das Rheinpanorama mit den Giebeln zwischen Fischmarktund Markmannsgasse. Diese standen vorher hinter den Hafenanlagen in der "zweiten Reihe".

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