Alte Häuser im Kunibertsviertel, Unter Krahnenbäumen, 50668 Köln - Altstadt-Nord (1895)
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Alte Häuser im Kunibertsviertel

Unter Krahnenbäumen (50668 Altstadt-Nord)

Unter Krahnenbäumen verbindet den Eigelstein mit Unter Kahlenhausen. Die Namensherkunft ist nicht eindeutig geklärt. Entweder leitet sich der Name von "Kranbaum" her, einem Wacholderbaum, auf dem sich häufig Krähen niederließen, oder vom Gutshof "Zum Kranich", der auch "Krahnenhof" genannt wurde. Das Ursulinen-Lyzeum, St. Kunibert sowie das St. Marien-Hospital grenzen an Unter Krahnenbäumen, das durch den Bau der Nord-Süd-Fahrt, (Abschnitt: Turiner Str.) zerteilt und seines ursprünglichen Charakters beraubt wurde. Musikalisch verewigt wurde es durch Willi Ostermann und seinen Titel "Kinddauf-Fess unger Krahnebäume".


Die Straße Unter Krahnenbäumen (UKB) war wie das ganze Kunibertsviertel eine etwas berüchtigte, heruntergekommene Gegend. Im Kriege schwer beschädigt wurde das gesamte Quartier durch den Bau der Nord-Süd-Fahrt (hier Turiner Str.)von der Innenstadt und dem nahegelegenen Eigelstein regelgerecht abgeschnitten.

Bekannt wurde die damals noch schwer vom Krieg gezeichnete Gegend durch das Buch und die Fotos von Chargesheimer.

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