Siedlung der Ehrenfelder Arbeiterwohnungsgenossenschaft

Takustr. 64-76, 50825 Köln - Neuehrenfeld weitere ... Erbaut: 1912 - 1925 Architekt: Rudolf Brovot Bauherr: Ehrenfelder Arbeiterwohnungsgenossenschaft

(seit 1941: Gemeinnützige Wohnungsgenossen schaft Ehrenfeld e.G.)

Wiederaufbau: 1948 - 1950 Architekt: Hubert Franken

Bauherr: Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Ehrenfeld e.G.

Siedlung innerhalb des Siedlungskerngebietes der Ehrenfelder Arbeiterwohnungsgenossenschaft in Neu-Ehrenfeld; 3-4 geschossige Blockrandbebauung über 5-eckiger Siedlungsgrundfläche mit zur Straße "Takuplatz" paralell laufender, geschwungener Binnenstraße (Lansstr.), die durch große Tordurchfahrten an der Iltis- und Takustraße zugänglich ist. Läden an den Tordurchfahrten und an der Ecke Iltis-/Heidemannstraße. Alle Siedlungsgebäude besitzen auf der Blockinnenseite entweder Loggien oder Balkone (Ausnahmen: Heidemannstr. 71-75), die Binnenbebauung entlang der Lansstr. mit platzartiger Erweiterung ist zweigeschossig und die übrige Blockinnenfläche bestand ürsprünglich aus kleinen Gärtchen und großen Grünflächen (Garagen an der Lansstr. 12: 1952 errichtet; Parkplatz auf den Grünflächen hinter den Häusern Iltisstr. 59-65: 1983 angelegt; 1-geschossiges Einfamilienhaus Lansstr. 1a: wohl nach 2. Weltkrieg gebaut). Die Siedlung bildet zusammen mit dem 1911 angelegten Takuplatz eine städtebauliche Einheit, die ein drachenförmiges Straßengeviert ausfüllt und gestaltet. Die Siedlung wurde nach einem städtebaulichen Gesamtplan in zwei Bauphasen errichtet, die sich architektonisch unterscheiden, aber durch Wahrung der gleichen Geschoßzahl, durch Giebel rhythmisierte und einheitlich verputzte Fassaden sowie durch eine Sockelgestaltung mit Buckelquadern eine bauliche Einheit bilden. Die Gebäude sind überwiegend als 2-Spänner errichtet; 1- oder 3-Spänner treten bei Eckgebäuden oder in der Lansstr. auf. Die Gebäude der ersten Bauphase von 1912-14 (Takuplatz 1-7, Takustr. 68, Iltisstr. 57-65, Lansstr. 1-31, 2-12) sind in traditionellen Bauformen (z.B. geschwungene Giebel bei der Blockrandbebauung) errichtet worden (Ausnahme: Tordurchfahrtsbauten); die Bauten der 2. Phase bis 1925 (Iltisstr. 53-55, Heidemannsstr. 71-81, Dechenstr. 30-42, Takustr. 64-66) sind in ihrer Gestaltung reduzierter mit teilweisen Anklängen an das Moderne Bauen; die Häuser des Wiederaufbaus von 1948-50 (Takustr. 70-76) ordnen sich mit eigener Formsprache in das Siedlungserscheinungsbild ein.

Architektonisches Erscheinungsbild:

Alle Fenster der Blockrandbebauung sind durch neue Kunststofffenster ersetzt (größtenteils mit Oberlicht, dem Original angepaßt, aber ohne Sprossen); Sohlbänke der Erdgeschoßfenster sind aus dem Buckelquadersockel angepaßten Werkstein.

1. Bauphase von 1912-1914:

Blockrandbebauung: 3 Geschosse mit ausgebautem Dachgeschoß; Sockelhöhe: mindestens eine Lage über Sohlbänken der Erdgeschoßfenster, zwischen d. Fenstern teilweise aufsteigende Buckelquader; aufsteigende Buckelquaderrahmung der Eingangsnischen; 1-4 Werksteinstufen vor Holzrahmeneingangstüren mit Holzfüllung, teilweise mit Oberlicht (dem Original angepaßte Form); hochrechteckige Fenster verschiedener Breite; Fensterrahmung durch in den Putz eingetiefte Putzstreifen. Takuplatz 1-7: geschwungene Straßenfront: spiegelsymmetrische Fassade mit Giebel- und Fensterachsen: mittige Fensterachse / daran jeweils anschließend firsthohe Giebelachse (geschweifter Giebel) / Fensterachsen / Giebelachse (Segmentbogen) / Fensterachsen; Eingänge in Giebelachsen liegend; Satteldach mit zw. Giebeln eingespannten Dachgauben, unter diesen Dachschräge; (Eckgebäude Takuplatz/Takustr. u. Takuplatz/Iltisstr.: fast vollständiger bzw. teilweiser Wiederaufbau). Gartenfront: symmetrische Gliederung durch Loggien bzw. Balkon- und Fensterachsen (verschiedene Fenstergrößen, teilweise mit Segmentbogen); Fensterfront der Dachbalkone in Dachfläche eingeschnitten; Erdgeschoßtüren mit vorgemauerten Podesten; Kellertüren zum Garten; teilweise erneuerte Loggien/Balkone. Iltisstr. 61-65: Straßenfront: rhythmisierte Fassade durch Fenster u. Giebelachsen (geschweifte Giebel), von Nr. 65 zu Nr. 61: 2 Fensterachsen / 3-achsige Giebelachse (mit Eingang) / Fensterachse / 1-achsige Giebelachse / Fensterachse (mit Eingang) / 2-achsige Giebelachse / Fensterachse (mit Eingang) / 1-achsige Giebelachse; Satteldach mit zw. Giebeln eingespannten Dachgauben, unter diesen Dachschräge.

Gartenfront: wie Takuplatz 1-7.

Iltisstr. 57-59: Straßenfront: symmetrische Fassade: mittig weit aus der Straßenflucht zurückspringender Gebäudebereich mit zwei kleineren (Rundbogen) und einem größeren (Segmentbogen) Tordurchgang; Eingänge im Tordurchgang; flankierende Gebäudebereiche mit abgerundeten Ecken u. Läden; vertikale Gliederung durch Fensterachsen; Walmdach; zurückspringender Dachausbau mit drempelartiger, fensterhoher Aufmauerung, unter dieser Dachschräge. Gartenfront: abgestufter Risalit über Tordurchgang mit Walmdach bzw. Dachschrägen; flankierende Gebäudebereiche erneuert (Aussage der Eigentümer); 1-geschossiger Anbau: 1950er Jahre. Takustr. 68 (Nr. 70-76 siehe Wiederaufbau): Straßenfront: eine Hälfte der Tordurchgangsgebäude; ursprünglich mit Haus-Nr. 70 wohl symmetrische Fassade; eine Hälfte des viergeschossigen Mittelrisaliten mit einem größeren und zwei kleineren Rundbogentordurchgängen (hier Eingang), Rundbogenfenstern im Erdgeschoß (ein Laden), ansonsten schmalen hochrechteckigen Fenstern und Walmdach; flankierender Gebäudebereich dreigeschossig mit Mansardwalmdach. Gartenfront: vertikale Gliederung durch Balkone (erneuert) und Fensterachsen; Mittelrisalit mit Walmschleppdach, da Balkone seitlich liegen.

Binnenbebauung:

Lansstr. 1-31, 2-12: Straßenfront: zweigeschossig; geputzter Sockel; ausgebautes Dachgeschoß; originale Schleppgauben (Lansstr. 5 erneuert); horizontale Gliederung durch Fensterachsen; Rhythmisierung durch Eingänge (überwiegend originale Holztüren und Oberlichter mit Ziersprossen) und Treppenhausfenstern (größtenteils oval); Lansstr. 2-12: Zeile, Walmdach; Lansstr. 1-31: fünfflügelige Gebäudegruppe: Dreiflügelanlage (giebelständig, Satteldach) mit jeweils einem flankierenden Flügel, der den Straßenschwung nachzeichnet (traufständig, Krüppelwalmdach); Holzflügelfenster mit Sprossen und Oberlicht; Fensterläden im Erdgeschoß teilweise erhalten, im Obergeschoß teilweise an den Eckgebäuden erhalten; Ein oder Zweispänner. Gartenfront: Gliederung durch Fenster- und Loggienachsen; Holzflügelfenster mit Segmentbogen (bei Loggien: rechtekkig), Sprossen und Oberlicht größtenteils erhalten; Loggienbrüstung springt leicht vor (Lansstr. 2-12: zwei Loggienachsen erneuert)

2. Bauphase bis 1925:

Satteldach; Buckelquadersockel jetzt durchgehend eine Höhe (bis zu den Sohlbänken der Erdgeschoßfenster); keine Fensterrahmung mehr; Holzeingangstüren; andere Eingangsrahmung: umlaufendes Buckelquaderband, Sturz akzentuiert durch verputzten, gering vorspringenden, seitlich überhängenden, schmalen Streifen (bei Takustr. 64-66, Dechenstr. gesamt, Heidemannstr. teilweise); Eckgebäude betont: 4-geschossig, giebelständig. Iltisstr. 53-55 / Heidemannstr. 77-81: Straßenfront: wie Iltisstr. 57-59; Heidemannstr. 77: eine Hälfte wie Iltisstr. 57-59, eine Hälfte wie Heidemannstr. 71-75 etc. gegliedert; Gartenfront: zurückspringender Dachausbau mit drempelartiger, fensterhoher Aufmauerung, darunter Dachschräge; Gliederung durch Loggien- bzw. Balkon- (erneuert) und Fensterachsen; Heidemannstr. 71-75 / Dechenstr. 30-42 / Takustr. 64-66: Straßenfront: rhythmisierte Fassade durch fast firsthohe Giebelachsen (4-geschossig; Sattel- oder Zwillingswalmdach), Eingangs-/Treppenhausachsen (flankieren Giebelachsen, leicht in die Fassde eingetieft) und Fensterachsen (verschiedene hochrechteckige Fenstergrößen; schmale neben Eingangsachsen, sonst breitere) Gartenfront: Gliederung durch Zweierbalkon- (verputzte Brüstung) und Fensterachsen (Ausnahme: Heidemannstr. 71-75; hier keine Balkone, Lochfassade); Erdgeschoß: Türen zu den Kellern; teilweise Dachgauben;

Wiederaufbau von 1948-1950:

Takustr. 70-76: 4-geschossig; Sattel- oder Walmdach; hochrechteckige Fenster verschiedener Größe; Holzeingangstüren; Straßenfront: Lochfassade; Vorgarten vor dem weit aus der Straßenflucht zurückspringenden Gebäudeabschnitt mit den Eingängen zu Takustr. 70-74 - hier: symmetrische Fassade mit mittigem Eingang (Haus-Nr. 72), flankiert von je einer Fensterachse / Fensterachse mit erkerartigem, flachen Vorsprung (ab 1. Obergeschoß bis zur Traufe) / zwei Fensterachsen / Eingangsachse an der Ecke; kein Buckelquadersockel; Eingangsrahmung durch umlaufendes Werksteinband; Gartenfront: Gliederung durch Balkon- (teilweise erneuert) und Fensterachsen; Lansstr. 1a (wohl Neubau nach 2. Weltkrieg): ist nicht Bestandteil des Denkmals.

Im Inneren original erhalten: Grundrisse durch Küchen-/Bädereinbau nur teilweise verändert; Treppenhäuser: größtenteils Bodenfliesen (verschiedenste, aufwendige Muster, teilweise geschoßweise variierend); Terrazzotreppen; Holzgeländer mit gedrechselten Stäben (in Metallschuhen) u. Antrittspfosten, bei Wiederaufbaugebäuden: Geländer mit hölzernem Handlauf u. Antrittspfosten, Metallstäbe (detailiertere Beschreibung der einzelnen Häuser siehe Anlage 2). Der Vorgarten und die Siedlungsbinnenfläche (größtenteils Rasen, Büsche) sowie der Verlauf der Lansstr. sind Bestandteil des Denkmals.

Das o. g. Objekt ist ein Baudenkmal im Sinne von § 2 Abs. 1 und 2 des Denkmalschutzgesetzes (DSchG NW). Das für die Qualifizierung als Baudenkmal notwendige öffentliche Interesse ist gegeben, da dieses Denkmal sowohl bedeutend für die Geschichte des Menschen und für Städte und Siedlungen ist als auch künstlerische, wissenschaftliche und städtebauliche Gründe für seine Erhaltung und Nutzung vorliegen. Das ergibt sich aus Folgendem:

Ehrenfeld wurde 1845 durch private Initative gegründet. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Ort zu einer Fabrikstadt und wurde 1888 zu Köln eingemeindet. Mit der rapiden Wirtschaftsentwicklung wuchs auch rasch der Wohnungsbedarf durch zuziehende Arbeiter. So kam es am 7. März 1899 auf Initiative des Pfarrers Bruders von St. Rochus zur Gründung der "Ehrenfelder Arbeiterwohnungsgenossenschaft" (heute: "Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Ehrenfeld e.G."). Die Mitglieder der Gründungsversammlung bildeten drei Gruppen: Philanthropen (Pfarrer, Lehrer, Ärzte), Fabrikanten sowie Handwerker, Gewerkschaftler und Arbeiter. Zweck des Unternehmens war "Bau und Bewirtschaftung gesunder, preiswerter Wohnungen für minderbemittelte und kinderreiche Familien". Die Genossenschaft errichtete zuerst Einfamilienhäuser als Eigenheime. Diese erste Siedlungstätigkeit an verstreuten Standorten kann auch als Suche nach einem geeigneten Siedlungsschwerpunkt verstanden werden. Als ein geeigneter Siedlungsansatz erwies sich schließlich die Takustraße. Sie nimmt als Nebenstraße der Subbelrather Straße unmittelbar von Alt-Ehrenfeld ihren Ausgang und ermöglichte den Arbeitern und den unselbständigen Handwerkern der Genossenschaft Arbeitsplatznähe und das Wohnen im Grünen. Mit der Anlage des Takuplatzes, den Jakob Wahlen 1911 stiftete, entstand ein erster Teil des später geschlossenen Siedlungsbereiches der Genossenschaft in Neu-Ehrenfeld zwischen Dechen-/Nußbaumer Straße und Blücherpark. Ausschlaggebend für die Gestaltung der Wohnbauten und des Wohngebietes waren in besonderem Maße die Vorstandsmitglieder der Genossenschaft, zu denen u.a. F. Zilkens und der Stadtbaumeister H.J. Stübben gehörten, die aus eigenen Erfahrungen schöpften konnten. Die Genossenschaft prägte die städtebauliche Gestaltung ihres Siedlungskerns unter Berücksichtigung wirtschaftlicher, gesundheitlicher und ästhetischer Gesichtspunkte wie auch städtischer Bebauungsvorschriften. Leicht geschwungene Straßenführungen, großzügige Platzgestaltungen und platzartige Erweiterungen einzelner Straßenzüge, weiträumige Spielplatzanlagen und fehlende Hintergebäude erzeugen im genossenschaftlichen Wohngebiet ein abwechslungsreiches und aufgelockertes Siedlungsbild, das sich von Alt-Ehrenfeld abhebt. Entsprechend der allgemein ins Bewußtsein der damaligen Zeit getretenen Gartenstadtidee und dem Bestreben, die Wohnumwelt der Minderbemittelten zu verbessern, fand hier eine Übertragung der Wohnumwelt der Ober- und Mittelschicht auf die Wohngebiete der Unterschicht statt. Die sich an den Takuplatz anschließende Siedlung Iltisstr. 53-65 etc., die ein ganzes Straßengeviert ausfüllt, ist die erste große Siedlung innerhalb des Genossenschaftskerngebiets, erfüllt die wohnreformerischen Ansätze der Genossenschaft und trägt Züge der Gartenstadtidee (Loggien/Balkone; angemessene Wohnungsgrundrisse; niedrige Binnenbebauung; private Nutzgärtchen (heute nur noch vereinzelt erhalten); Binnengrünflächen). Die Siedlung wird aufgrund der Straßennamen im Volksmund auch "Chinesenviertel" genannt (Iltisstr.: Das Kanonenboot Iltis zeichnete sich 1900 im chinesischen Boxeraufstand aus; Takuplatz u. -str.: Taku, Ort in der chinesischen Provinz Hope, die Taku-Forts wurden 1900 erobert; Lansstr.: Kapitän Lans war 1900 Befehlshaber der Marine im Kampf um die Taku-Forts in China). Als Architekt wurde der in Ehrenfeld für die Mittelschicht tätige Rudolf Brovot engagiert. Brovot plante als Architekt einer anspruchsvolleren Wohngebäudegestaltung die Siedlung für bescheidenere Bedürfnisse, indem er die Baugewohnheiten höherer Wohnansprüche in vereinfachter Form zur Anwendung brachte. Zeugnis hiervon sind u.a. die Giebelformen, der Buckelquadersockel und die aufwendig gestalteten Treppenhäuser (häufig variierende, qualitätvolle Bodenfliesen, sorgfältig gearbeitete Antrittspfosten). In der zweiten Bauphase wird wohl auch Anton Franken an der Errichtung der Siedlung beteiligt gewesen sein. Franken, ein ehemaliger Mitarbeiter Brovots, übernahm an dessen Stelle ab 1923 die Bauaufträge der Genossenschaft. Sein Sohn, Hubert Franken, entwarf den Wiederaufbau der Siedlung nach dem 2. Weltkrieg, womit die rücksichtsvolle Eingliederung der Neubaumaßnahmen in das Siedlungserscheinungsbild erklärt sein mag. Als eine der ältesten Baumaßnahmen im genossenschaftlichen Siedlungskerngebiet, die dessen Gestaltung entscheidend prägte, als repräsentativer und architektonisch qualitätvoller Vertreter für die Umsetzung wohnreformerischer Ziele, als wichtiges Werk im Oeuvre Rudolf Brovots sowie als bemerkenswerter Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg ist die Siedlung Ilisstr. 53-65 etc. ein unbedingt zu erhaltenes Baudenkmal.

Anlage 2

Im Inneren original erhalten:

Iltisstr. 53: Eingangsbereich und Treppenhaus: ornamentale, mosaikartige Bodenfliesen; Terrazzotreppen; Metallgeländerstäbe mit Kunststoffhandlauf.

Iltisstr. 55: Eingangsbereich und Treppenhaus: ornamentale Bodenfliesen; Terrazzotreppen; Holzgeländer; gedrechselte Stäbe; Holzhandlauf; Treppenabsätze: teils ornamentale; teils nur farbige Bodenfliesen.

Iltisstr. 57: Eingangsbereich und Treppenhaus: rot-weiße Bodenfliesen; Terrazzotreppen; Metallgeländerstäbe; Kunststoffhandlauf.

Iltisstr. 59: Eingangsbereich und Treppenhaus: rot-weiße Bodenfliesen; Terrazzotreppen; Antrittspfosten; Holzgeländer; gedrechselte Stäbe; Treppenabsätze: rot-weiße oder grauschwarze Bodenfliesen; 1. Obergeschoß: originale Wohnungstür (Holzrahmentür mit Holz- und Glasfüllung).

Iltisstr. 61: Eingangsbereich und Treppenhaus: achteckige rote Bodenfliesen; Terrazzotreppen; Antrittspfosten; Holzgeländer; gedrechselte Stäbe; größtenteils originale Wohnungstüren.

Iltisstr. 63: Eingangsbereich und Treppenhaus: Bodenfliesen in Schachbrettmuster; Terrazzotreppen; Antrittspfosten; Holzgeländer; gedrechselte Stäbe; Treppenabsätze: teils quadratische, teils achteckige rote Bodenfliesen.

Iltisstr. 65: Eingangsbereich und Treppenhaus: Bodenfliesen: geometrisches Muster mit Bordüren; Terrazzotreppen; Antrittspfosten; Holzgeländer; gedrechselte Stäbe; Treppenabsätze: achteckige rote Bodenfliesen; Wohnungstüren teilweise erhalten.

Takuplatz 1: Eingangsbereich: Bodenfliesen: farbiges, geometrisches Muster mit Bordüren; Treppenhaus: Metallgeländer; hölzerner Handlauf; Terrazzotreppen; Treppenabsätze: achtekkige rote Bodenfliesen.

Takuplatz 3 und 5: Eingangsbereich: Bodenfliesen: farbiges, geometrisches Muster mit Bordüren; Treppenhaus: Terrazzotreppen; Holzgeländer; gedrechselte Stäbe; Antrittspfosten; Treppenabsätze: achteckige rote Bodenfliesen.

Takuplatz 7: Eingangsbereich: grau-schwarze Bodenfliesen; Treppenhaus: Terrazzotreppen; Holzgeländer, gedrechselte Stäbe; Antrittspfosten; Treppenabsätze: qudratische Terrazzofliesen.

Takustr. 64: Eingangsbereich: Bodenfliesen: farbiges, geometrisches Muster; Treppenhaus: Terrazzotreppen; Holzgeländer; gedrechselte Stäbe; Antrittspfosten; teilweise originale Wohnungstüren; Treppenabsätze: unterschiedliche Bodenfliesen (graublaue, rote, grau-schwarze).

Takustr. 66: Eingangsbereich: rote mosaikartige, graue achteckige Bodenfliesen; Treppenhaus: Terrazzotreppen; Holzgeländer; gedrechselte Stäbe; Antrittspfosten; Treppenabsätze: verschiedene Bodenfliesenmuster in unterschiedlichen Farben.

Takustr. 68: Eingangsbereich und Treppenhaus: schwarz-weiße Bodenfliesen; Terrazzotreppen; Holzgeländer, gedrechselte Stäbe; Antrittspfosten; teilweise originale Wohnungstüren; teilweise vor den Türschwellen Schmuckbodenfliesen.

Takustr. 70-76: Eingangsbereich: Bodenfliesenmuster (Takustr. 70); z.T. Terrazzo, z.T. Bodenfliesenmuster (Takustr. 72); Terrazzo (Takustr. 74, 76); Treppenhaus: Terrazzotreppen; Metallgeländerstäbe; Holzhandlauf; verputzte Wände; Treppenabsätze: Terrazzo.

Heidemannstr. 71-81 und Dechenstr. 30-40: Eingangsbereich: Musterbodenfliesen; Treppenhaus: Terrazzotreppen; Antrittspfosten; Holzgeländer; gedrechselte Stäbe; Treppenabsätze: verschiedene Bodenfliesenmuster (bei Heidemannstr. 73; Dechenstr. 30: größtenteils erneuert).

Lansstr. 1-31: Eingangsbereich: größtenteils schwarz-weiße Bodenfliesen; Treppenhaus: Holzgeländer; gedrechselte Stäbe; Antrittspfosten; Flurtoilette: teilweise Holztür mit Oberlicht; Wohnungstüren größtenteils erneuert.

Referenz: 4922


Das Denkmal hat die Nummer 8149 und ist seit dem 1. September 1997 geschützt.

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