Wohnhaus

Genter Str. 6, 50672 Köln - Neustadt-Nord
Errichtet: um 1905


relativ breites Mietstockwerkgebäude

  • vier Geschosse mit ausgebauten Dachgeschoß
  • drei Achsen
  • Stuck-/Putzfassade; rückwärtige Fassade verputzt.
  • Stil: früher Jugendstil

 

  • breiter Schmuckgiebel
  • zwei originale Dachgauben
  • axial mit risalitartigem Mittelerker und flachen, vielfältigen, meist floralen Stuckverzierungen.

 

  • originale Einfriedung des kleinen Vorgartens
  • Haustüre um 1940
  • Fenster in zwei rechten Achsen original

 

Inneres

  • Differenzstufen in Marmor
  • Holztreppe mit Antrittspfosten
  • Eingang seitliche Marmorplattierung

 

  • im ersten Obergeschoß
  • Stuckdecken
  • originale Zimmertüren mit originalen Beschlägen
  • Parkettboden

 

 

Das o. g. Objekt ist ein Baudenkmal im Sinne von § 2 Abs. 1 und 2 des Denkmalschutzgesetzes (DSchG NW). Das für die Qualifizierung als Baudenkmal notwendige öffentliche Interesse ist gegeben, da dieses Denkmal sowohl bedeutend für die Geschichte des Menschen und für Städte und Siedlungen ist als auch künstlerische, wissenschaftliche und städtebauliche Gründe für seine Erhaltung und Nutzung vorliegen. Das ergibt sich aus Folgendem:

Das Gebäude ist Teil der Kölner Neustadt, die ab 1887 nach Plänen des Kölner Stadtbaumeisters Hermann Josef Stübben (1845-1936) auf dem Gelände der mittelalterlichen Stadtbefestigung errichtet wurde, nachdem die Stadtmauern, durch Verlegung der Befestigungsanlagen in das Vorgelände, geschleift werden konnten.

Als konstitutiver Teil des originalen Straßenraums ist das Gebäude maßstabbildend. Als eines der wenigen erhaltenen Objekte der Erstbebauung dieser Straße, des sogenannten "Belgischen Viertels", ist das Objekt schützenswert.

Referenz: 3933


Das Denkmal hat die Nummer 751 und ist seit dem 24. August 1981 geschützt.

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