Wohnhaus

Kamekestr. 24, 50672 Köln - Neustadt-Nord
Errichtet: um 1896


  • drei Geschosse, ausgebautes Dachgeschoß
  • zwei Achsen
  • Souterrain
  • Stil: Neurenaissance
  • Backsteinfassade mit Stuckgliederungen
  • gekröpfte Gesimse
  • Friese
  • Kassettierungen
  • Fugenschnitte

 

  • ausgekragter Erker mit Balkonaufbau
  • kapitellartige Fensterrahmungen mit Bekrönungs- und Brüstungsfeldern
  • gebrochener Rundbogen mit Maskendekor
  • gerade Verdachungen
  • Balusterbrüstungen
  • Portalbetonung (Ädikula) mit Oberlicht bis Hochparterre
  • schmiedeeiserne Vergitterung des Souterrainfensters
  • originale Haustüre mit Sichtfenster und Gitter
  • verputzte Rückfront und Seitenhaus (Balkongeländer)
  • neue, stilgerechte Holzfenster mit versetzten Kämpfern.

 

Im Inneren:

  • inkrustierter Terrazzoboden
  • Rundbogen mit Holzschnitzarbeit
  • Marmordifferenzstufen mit schmiedeeisernem Geländer und Messinglauf
  • Basaltkellertreppe
  • im Treppenhaus
  • Holztreppe mit gedrechseltem Geländer
  • Antrittspfosten
  • Wohnungs- und Zimmertüren (natur) mit Messinggriffen
  • sehr schöne Kassettendecken mit Malereien.

Ensemble mit Nr. 30, einzige historische Bauten der Straße.

Das o. g. Objekt ist ein Baudenkmal im Sinne von § 2 Abs. 1 und 2 des Denkmalschutzgesetzes (DSchG NW). Das für die Qualifizierung als Baudenkmal notwendige öffentliche Interesse ist gegeben, da dieses Denkmal sowohl bedeutend für die Geschichte des Menschen und für Städte und Siedlungen ist als auch künstlerische, wissenschaftliche und städtebauliche Gründe für seine Erhaltung und Nutzung vorliegen. Das ergibt sich aus Folgendem:

Das Gebäude Kamekestr. 24 belegt die nach dem von Hermann Josef Stübben (1845-1936) und Karl Henrici (1842-1927) 1881 erstellten Erweiterungsplan in mehreren Phasen erfolgte Erstbebauung des ehemaligen Rayongeländes.

In seiner Fassadengestaltung im Stil der Neurenaissance sowie der erhaltenen Innenausstattung mit besonders erwähnenswerten, bemalten Stuckdecken ist das Gebäude baukünstlerisch bedeutend zu nennen. Mit dem Haus Nr. 30 bildet es als einzige historische Bauten der Kamekestraße ein städtebauliches Ensemble.

Referenz: 5117


Das Denkmal hat die Nummer 747 und ist seit dem 20. August 1981 geschützt.

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