Wohnhaus

Alvenslebenstr. 13, 50668 Köln - Neustadt-Nord
Errichtet: um 1908


  • vier Geschosse, Souterrain, Giebelgeschoss
  • drei Achsen
  • Backsteinfassade (weiß gestrichen) mit Stuckgliederungen
  • Stil: Anklänge an den Jugendstil

 

Fassade

  • Mittelachse durch Erker mit Balkon auf rechteckigem Grundriß akzentuiert
  • Fenster erneuert
  • Haustür erneuert
  • Zierbalkone mit originalen Brüstungsgittern

 

Inneres

Im Innern original:

  • Marmorboden
  • Marmorwandverkleidung
  • Stuckdecke
  • Terrazzotreppe mit Holzgeländer
  • bleiverglastes Treppenhausfenster.

 

 

Die von Hermann Josef Stübben (1845-1936) geplante Kölner Neustadt gilt als bedeutendste Stadterweiterung des Deutschen Reiches im ausgehenden 19.Jahrhundert. Im Zuge ihrer Durchführung seit 1881 entstand im Norden der Neustadt zwischen Riehler Str.und Neusser Str. das sogenannte "Gerichtsviertel", ein mittleren und gehobenen Ansprüchen genügendes Wohnviertel. Die Alvenslebenstraße, von der Blumenthalstr. zum Neusser Wall verlaufend, wurde um 1905 - 1914 bebaut.

Das o. g. Objekt ist integraler Bestandteil eines weitgehend erhaltenen Straßenzuges innerhalb des Ensembles Neustadt-Nord, der noch heute seine Maßstäblichkeit bewahrt hat und somit ein unverzichtbares Zeugnis der historischen Bebauung im sogenannten Gerichtsviertel mit seiner individuell gestalteten Wohnhausarchitektur im Stil des Historismus.

 

Das o. g. Objekt ist ein Baudenkmal im Sinne von § 2 Abs. 1 und 2 des Denkmalschutzgesetzes (DSchG NW). Das für die Qualifizierung als Baudenkmal notwendige öffentliche Interesse ist gegeben, da dieses Denkmal sowohl bedeutend für die Geschichte des Menschen und für Städte und Siedlungen ist als auch künstlerische, wissenschaftliche und städtebauliche Gründe für seine Erhaltung und Nutzung vorliegen.

Referenz: 1607


Das Denkmal hat die Nummer 6974 und ist seit dem 3. Dezember 1993 geschützt.

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