Grünanlagen mit Verteidigungsanlage Fort X

Innere Kanalstr., Köln - Neustadt-Nord

Fort X  erhielt den Namen "Prinz Wilhelm von Preussen"


siehe auch Denkmal 105

 

  • errichtet 1816-1825  eingeweiht am 9. September 1825

 

Architekt: Ernst Ludwig von Aster (1778-1855)

Das Fort war Teil des ersten preussischen Befestigungsringes, der nach der Besetzung des Rheinlandes durch die Preussen zwische 1816 und 1825 etwa 500 m vor der mittelaterlichen Stadtmauer errichtet wurde. Zur Zeit seiner Entstehung galt der neue Befestigungsring als eine der modernsten Befestigungen in Europa. Dieser Befestigungsring folgte in etwa dem Verlauf der heutigen äßeren Wallstraßen (Neusser Wall/Gladbacher Wall/Venloer Wall/Zülpicher Wall/Eifelwall/Vorgebirgswall) Auch der Straßennamen Aachener Glacis erinnert an diese Befestigungslinie.

Nachdem sich im Laufe des 19. Jhdts. die Reichweite der Artillerie vergrößerte und außerdem neu entstandene Vororte in die Festung Köln einbezogen werden wollten, wurde nach dem Ende des Deutsch/Französischen Krieges ein weiterer Festungsring errichtet, der ungefähr dem Verlauf der heutigen Militärringstr. folgte.

Nach dem ersten Weltkrieg mussten alle Befestigungsanlagen geschleift d.h. zerstört werden. Die Bauwerke mussten dazu bis zur Höhe des Erdgeschosses abgetragen und zugeschüttet werden.

Das Fort X wurde wie einige wenige andere Anlagen jedoch teilweise erhalten und in den 20er Jahren teilweise zu einer Grünanlage umgebaut. So enstand auf den alten Anlagen ein sog. Rosengarten.


Das Denkmal hat die Nummer 68 und ist seit dem 1. Juli 1980 geschützt.

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