Brunnen (Fastnachtsbrunnen)

Gülichplatz, 50667 Köln - Altstadt-Nord
Errichtet: 1913


Fastnachtsbrunnen

Georg Grasegger (1873-1927) Bildhauer

  • Bronze
  • Höhe 3,85m 

 

Dem zweistufigen Unterbau folgt ein Bronzebecken, das unten von zwei mit Tieren, Flaschen, Pokalen und Blumen geschmückten Reliefriesen verziert ist. Aus dem sonst glatten Becken ragen vier Köpfe von Typen des Kölner Karnevals heraus. Sie tragen vier tanzende Paare, die "hilligen Knechte und Mägde". In der Beckenmitte steht eine Spindel, deren unterer Teil aus wasserspeienden Fischköpfen besteht.

Auf der Spitze befand sich ursprünglich der reichsstädtische Doppeladler, der nach Kriegszerstörung durch die Figur des "Kölschen Lotterboowen", ebenfalls von Grasegger, ersetzt wurde.

Die Inschrift zitiert ein Gedicht, das Goethe 1825 auf den Kölner Karneval geschrieben hatte.

Referenz: 4311


Das Denkmal hat die Nummer 50 und ist seit dem 1. Juli 1980 geschützt.

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