Mariensäule

Gereonsdriesch, 50670 Köln - Altstadt-Nord
  • errichtet 1858

 

(Entwurf und Architektur: Dombaumeister Vincenz Statz (1819-1898);

Standbild der Maria: Gottfried Renn (1818–1900)

Sitzfiguren der Propheten: Dombildhauer Peter Fuchs nach Entwürfen Eduard von Steinle (1810-1886)

  • dreigeschossiger Pfeiler auf polygonalem Grundriß;
  • das Untergeschoß besitzt auf der Nordseite eine Expositionsnische,
  • das Mittelgeschoß trägt vier Tabernakel mit Konsolen und Baldachinen, unter denen die Propheten sitzen,
  • das als Bündelpfeiler gestaltete Obergeschoß trägt das Standbild der Maria.

 

Das Denkmal wurde im Anschluß an die Verkündigung des Dogmas von der Unbefleckten Empfängnis Mariens (Papst Pius IX - 1854) als Zeichen des Selbstbehauptungswillens der Kölner Katholiken gegenüber dem preußischen Staat errichtet.

Es stand zunächst auf der Gereonstr. und war von einem Gitter umgeben, 1901 wurde es auf den Gereonsdriesch versetzt.

Referenz: 3946


Das Denkmal hat die Nummer 45 und ist seit dem 1. Juli 1980 geschützt.

Denkmal <Mariensäule> bearbeiten
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