Allee

Siebengebirgsallee, 50939 Köln - Klettenberg
Errichtet: 1901 - 1905


 

Planungen: Steuernagel (Stadtbaurat) Carl Rehorst(1866-1919) Fritz Encke (1861-1931)

  • gewundene, beidseitig baumbestandene Straßenführung als zentrale "Grünader" innerhalb des stark durchgrünten Wohngebiets Klettenberg.

Referenz: 8089

Der Stadtteil Klettenberg ist erst nach der Jahrhundertwende in Anschluß an Sülz unter dem Einfluß der von England kommenden und in Deutschland früh weitergeführten Gartenstadtbewegung gegründet worden und umfaßt sowohl im stadtnahen Teil Mietstockwerksbauten für gehobene bis mittlere soziale Schichten als auch Eigenheime, deren Wert durch die umgebenden Parks (Klettenberg- und Beethovenpark) erhöht wird. Die Siebengebirgsallee ist als historische Wohnstraße beispielhaft für städtisches, durch Begrünung aufgelockertes Wohnen um 1910.

Das o. g. Objekt ist ein Baudenkmal im Sinne von § 2 Abs. 1 und 2 des Denkmalschutzgesetzes (DSchG NW). Das für die Qualifizierung als Baudenkmal notwendige öffentliche Interesse ist gegeben, da dieses Denkmal sowohl bedeutend für die Geschichte des Menschen und für Städte und Siedlungen ist als auch künstlerische, wissenschaftliche und städtebauliche Gründe für seine Erhaltung und Nutzung vorliegen. Das ergibt sich aus Folgendem:

 

Referenz: 8104


Das Denkmal hat die Nummer 329 und ist seit dem 1. Juli 1980 geschützt.

Denkmal <Allee> bearbeiten
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