Wohn- und Geschäftshaus

Flandrische Str. 10a, 50674 Köln - Neustadt-Nord
Errichtet: 1886 bis 1887


Eckhaus zur Lütticher Str. (Neustadt-Nord)

 

Das Haus ist bedeutend für die Geschichte der Menschen in Köln, da es die Erstbebauung des westlichen Gebiets des ehemaligen Rayongeländes und somit die Entstehungsgeschichte der Neustadt dokumentiert. Die Bebauung nach dem von Hermann-Joseph Stübben 1881 erstellten Erweiterungsplan erfolgte in mehreren Phasen und ließ zwischen dem Friesenwall und den preußischen Befestigungsanlagen ein Netz von Straßen mit jeweils unterschiedlicher sozialer Bestimmung entstehen. In der Flandrischen Straße entstanden vor allem Wohn- und Geschäftshäuser für Bewohner mit mittleren bis gehobenen Wohnansprüchen.

Das o. g. Objekt ist ein Baudenkmal im Sinne von § 2 Abs. 1 und 2 des Denkmalschutzgesetzes (DSchG NW). Das für die Qualifizierung als Baudenkmal notwendige öffentliche Interesse ist gegeben, da dieses Denkmal sowohl bedeutend für die Geschichte des Menschen und für Städte und Siedlungen ist als auch künstlerische, wissenschaftliche und städtebauliche Gründe für seine Erhaltung und Nutzung vorliegen.

Inneres

Im Hausinnern ist erhaltungswürdig:

  • Hausflur: Terrazzofußboden
  • Treppenhaus: Holztreppe mit Holzgeländer

 

Mit den Bauten Nr. 7 und 11 bildet das o. g. Objekt ein Relikt der gründerzeitlichen Erstbebauung der Flandrischen Straße und dokumentiert ihre Zugehörigkeit zu dem städtebaulichen Ensemble des sog. Belgischen Viertels.

Referenz: 3654


Das Denkmal hat die Nummer 2677 und ist seit dem 16. Oktober 1984 geschützt.

Denkmal <Wohn- und Geschäftshaus> bearbeiten
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