Kirche Hl. Drei Könige

Rondorfer Hauptstr. 45, 50997 Köln - Rondorf
Errichtet: 1900 / Turm 1957


Architekten: Jacob Marchand

Turm: Oswald P. Starck (1924-)

  • Saalbau
  • vier Joche
  • Chor mit 5/8 Schluss
  • Stil: Neo-Gotik
  • Turm mit quadratischem Grundriss

 

 Das Satteldach wurde im Bereich des Chorpolygons geändert, der kleine Dachreiter erneuert. Am Beginn der südlichen Längsseite blieb der polygonale Treppenturm mit Spitzbogen erhalten.

1957 wurde im Südwesten in voller Schiffbreite ein Vierkantturm durch Werner Starck als Erweiterungsbau für Orgelempore und Glockenstube neu errichtet, der von dieser Unterschutzstellung ausgenommen ist.

Von der historischen Ausstattung blieben erhalten:

  • Taufstein
  • Relief mit der "Anbetung der Hl. Drei Könige"
  • Judas-Taddäus-Figur erhalten.
  • moderne Glasfenster von Franz Pauli.

 

Das o. g. Objekt ist ein Baudenkmal im Sinne von § 2 Abs. 1 und 2 des Denkmalschutzgesetzes (DSchG NW). Das für die Qualifizierung als Baudenkmal notwendige öffentliche Interesse ist gegeben, da dieses Denkmal sowohl bedeutend für die Geschichte des Menschen und für Städte und Siedlungen ist als auch künstlerische, wissenschaftliche und städtebauliche Gründe für seine Erhaltung und Nutzung vorliegen. Das ergibt sich aus Folgendem:

Der kleine, neugotische Saalbau vertritt den Typ der ländlichen Kirchen um die Jahrhundertwende, der trotz des maßstäblich mißlungenen Turmbaus ablesbar bleibt. Das alte Dorf Rondorf besaß schon um die Jahrtausendwende eine Kapelle, deren Tradition die heutige Saalkirche fortsetzt. Im flachen Umland Rondorfs bildet die Kirche einen wichtigen Bezugspunkt. Für das Ortsbild selbst mit seiner niedrigen Bebauung ist der Sakralbau ein deutlicher, baulicher Akzent.

Referenz: 7607


Das Denkmal hat die Nummer 1227 und ist seit dem 7. Dezember 1982 geschützt.

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