Kleindenkmal - Nikolausstatue

Rheinauhalbinsel, Köln - Altstadt-Süd
Errichtet: 2.Hälfte des 18. Jahrhunderts


Nikolausfigur an der Spitze der Rheinauhalbinsel, 

Skulptur aus Buntsandstein mit Attributen (Mitra und Bischofsstab) aus Kupfer.

Das o. g. Objekt ist ein Baudenkmal im Sinne von § 2 Abs. 1 und 2 des Denkmalschutzgesetzes (DSchG NW). Das für die Qualifizierung als Baudenkmal notwendige öffentliche Interesse ist gegeben, da dieses Denkmal sowohl bedeutend für die Geschichte des Menschen und für Städte und Siedlungen ist, als auch künstlerische, wissenschaftliche und städtebauliche Gründe für seine Erhaltung und Nutzung vorliegen. Das ergibt sich aus Folgendem:

Im Zuge der von Hermann Josef Stübben (1845-1936) geplanten Stadterweiterung Kölns ab 1881, in deren Zusammenhang auch die Befestigungsmauern an der Rheinfront fielen, wurde 1892-1898 auf der dem Rheinufer vorgelagerten Insel, dem sogenannten Werthchen, der Rheinauhafen angelegt. Die Buntsandsteinskulptur aus der 2. Hälfte des 18. Jh., deren Bildhauer nicht bekannt ist, befand sich bis um 1955 am Bayenturm. Besondere Bedeutung kommt ihr zu, nun an exponierter Stelle auf der Spitze der Rheinauhalbinsel, als hier der hl. Nikolaus, versehen mit seinen kennzeichnenden Attributen, der Mitra und dem Bischofsstab, dargestellt ist. Die Statue dieses besonders im Rheinland verehrten Patrons der Schiffer ist besonders auch als integraler Bestandteil des vielteiligen Denkmal-Ensembles "Rheinauhafen" ein unverzichtbares Dokument.

Referenz: 7391


Das Denkmal hat die Nummer 120 und ist seit dem 1. Juli 1980 geschützt.

Denkmal <Kleindenkmal - Nikolausstatue> bearbeiten
Zum Denkmalkatalog Kommentar zum Denkmal abgeben