Wohnhaus

Gladbacher Wall 3, 50670 Köln - Neustadt-Nord
Errichtet: um 1885


Das o. g. Objekt ist ein Baudenkmal im Sinne von § 2 Abs. 1 und 2 des Denkmalschutzgesetzes (DSchG NW). Das für die Qualifizierung als Baudenkmal notwendige öffentliche Interesse ist gegeben, da dieses Denkmal sowohl bedeutend für die Geschichte des Menschen und für Städte und Siedlungen ist als auch künstlerische, wissenschaftliche und städtebauliche Gründe für seine Erhaltung und Nutzung vorliegen. Das ergibt sich aus Folgendem:

  • vier Geschosse
  • vier Achsen
  • Backsteinfassade

 

Wohnhaus mit  mit einer horizontal durch Geschoßgesims gegliederten Backsteinfassade über dem mit Stuck verkleideten Erdgeschoß.

Die Fensterteilungen sind in originaler Form erhalten.

Bei dem Objekt ist vor allem die nahezu unveränderte, schlichte, in klassizistischem Stil errichtete Backsteinfassade erhaltenswert. Mit dem Nebenhaus Nr. 1 stellt das Haus einen Rest der ursprünglichen Bebauung des Gladbacher Walls im Abschnitt zwischen Eisenbahntrasse und Krefelder Wall. Das durch die unmittelbare Nähe der Eisenbahnbrücke gegebene, städtebauliche Gesamtbild weist auf die lokale Bedeutung des Gladbacher Walls als Grenzstraße des Güterbahnhofs Gereon hin und ist ein Dokument für den ab 1881 von Hermann Josef Stübben (1846-1935) zur Ausführung gebrachten Neustadtplan.

Referenz: 4069


Das Denkmal hat die Nummer 1113 und ist seit dem 9. September 1982 geschützt.

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