Kirche St. Maria Himmelfahrt

Geisselstr. 1, 50823 Köln - Ehrenfeld

errichtet: 1860-63

Architekt: Dombaumeister Vincenz Statz (1819-1898)

 

Das o. g. Objekt ist ein Baudenkmal im Sinne von § 2 Abs. 1 und 2 des Denkmalschutzgesetzes (DSchG NW). Das für die Qualifizierung als Baudenkmal notwendige öffentliche Interesse ist gegeben, da dieses Denkmal sowohl bedeutend für die Geschichte des Menschen und für Städte und Siedlungen ist als auch künstlerische, wissenschaftliche und städtebauliche Gründe für seine Erhaltung und Nutzung vorliegen. Das ergibt sich aus Folgendem:

  • Die kleine, neugotische Backsteinkapelle entstand 1860-63 als Stiftung des Ehrenfelder Grundbesitzers Johann Wahlen (Wahlenstr.) nach Plänen von Vincenz Statz.

Sie liegt in der Achse der Körnerstr. (Ehrenfeld) und beherrscht den Marktplatz an der Venloer Str. Der Fassadengiebel öffnet sich in einem - veränderten - Portal. Wichtigster Schmuck sind die Skulpturen des Hl. Antonius und des Hl. Johannes des Täufers. Ein offener Glockenstuhl in Werkstein bekrönt das Ganze. Das Innere wurde nach der Kriegsbeschädigung vereinfacht mit Holzgewölbe von Karl Band (1900-1995) im Jahre 1955 wieder aufgebaut.

Die Kapelle ist eng mit der Anlage Ehrenfelds in der Mitte des 19. Jahrhunderts verbunden - als erster katholischer Kirchenneubau wurde er das geistliche Zentrum der neuen Vorortgemeinde. Städtebaulich ist er in das Rasternetz des Stadtteils integriert, trotz seiner bescheidenen Ausmaße vermag der Fassadengiebel aus der Nahsicht den Marktplatz, aus der Fernsicht die Körnerstraße, deutlich zu beherrschen und so Akzente zu setzen.

Referenz: 3907


Das Denkmal hat die Nummer 1025 und ist seit dem 28. Mai 1982 geschützt.

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