Kirche St. Peter

Leonhard-Tietz-Str. 6, 50676 Köln - Altstadt-Süd
Errichtet: 1515 bis 1530


St. Peter war die Pfarrkirche der zum Stift St. Cäcilien gehörenden Pfarrei. Das Ensemble von Stiftskirche und zugehöriger Pfarrkirche wurde in nach der Säkularisation am Beginn des 19. Jhdts. meist zerstört, die Stiftskirchen blieben erhalten, die Pfarrkirchen wurden abgebrochen.

  • St. Christoph neben St. Gereon
  • St. Brigiden neben Groß St. Martin
  • St. Jakob neben St. Georg.

 

Nur noch Straßennamen erinnern an diese Kirchen.

Das o. g. Objekt ist ein Baudenkmal im Sinne von § 2 Abs. 1 und 2 des Denkmalschutzgesetzes (DSchG NW). Das für die Qualifizierung als Baudenkmal notwendige öffentliche Interesse ist gegeben, da dieses Denkmal sowohl bedeutend für die Geschichte des Menschen und für Städte und Siedlungen ist als auch künstlerische, wissenschaftliche und städtebauliche Gründe für seine Erhaltung und Nutzung vorliegen. Das ergibt sich aus Folgendem:

St. Peter, die historische Pfarrkirche des benachbarten Stifts St. Cäcilien, ist eine spätgotische Emporenbasilika, die der Stelle frühmittelalterlicher Vorgänger errichtet wurde. Der Turm stammt aus dem 12. Jahrhundert, das Obergeschoß aus dem 17. Jahrhundert. Nach den Kriegsbeschädigungen wurden nur noch die Netzgewölbe in den Seitenschiffen und den Emporen hergestellt. Das Mittelschiff besitzt seither eine flache Holzdecke. Auch die Dächer der Schiffe und des Turms wurden in veränderter Form neu errichtet.

Die besondere Ausstattung der Pfarrkirche ergibt sich aus den vorhandenen Farbfenstern in neuen Fassungen, dem Altarbild "Kreuzigung Petri" von P.P. Rubens, den Skulpturen, dem Kirchenschatz, der Ausmalung von H. Zepter (1925 ff) und den Orgeln.

Referenz: 5659


Das Denkmal hat die Nummer 1017 und ist seit dem 24. Mai 1982 geschützt.

Denkmal <Kirche St. Peter> bearbeiten
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