Wohnhaus

Brunostr. 26, 50677 Köln - Neustadt-Süd
Errichtet: um 1892/93


  • vier Geschosse
  • drei Achsen
  • Stuckfassade
  • Stil: Neo-Klassizismus

 

Fassade

Über dem rustizierten Erdgeschoß mit der originalen Eingangstüre ist die Fassade der drei nach oben hin niedriger werdenden Obergeschosse horizontal durch Stuckbänder gegliedert. Die Rechteck-Fenster mit einfacher Stuckrahmung und originaler Fensterteilung sind im ersten Obergeschoss oben durch ein Ziergebälk auf Konsolen abgeschlossen. Im zweiten und dritten Obergeschoss sind die Fenster mit Fensterbankgesimsen versehen.

Inneres

Im Inneren sind in originaler Form erhalten

  • drei Stuckdecken
  •  
    • Flur und Wohnung im ersten Obergeschoss mit Rosette
    • Wohnung im zweiten Obergeschoß mit Blattmotiv-Rahmen
  • der Terrazzofußboden im Flur
  • die Holztreppe (mit Holzgeländer und Antrittspfosten) .

 

Aus kunsthistorischer Sicht zeichnet sich das Haus insbesondere durch seine geschlossene, im Stil des Klassizismus errichtete und noch heute unveränderte Fassade aus.

Als letztes Dokument für die ursprüngliche Bebauung südlich des Karolingerrings ist das Gebäude auch von städtebaulicher Bedeutung.

Die ortsgeschichtliche Bedeutung ergibt sich daraus, daß das Haus ein Dokument für die Bebauung der Neustadt darstellt, die in diesem Bereich als Fortsetzung des Severinsviertels entstanden ist.

Das o. g. Objekt ist ein Baudenkmal im Sinne von § 2 Abs. 1 und 2 des Denkmalschutzgesetzes (DSchG NW). Das für die Qualifizierung als Baudenkmal notwendige öffentliche Interesse ist gegeben, da dieses Denkmal sowohl bedeutend für die Geschichte des Menschen und für Städte und Siedlungen ist als auch künstlerische, wissenschaftliche und städtebauliche Gründe für seine Erhaltung und Nutzung vorliegen.

 

Referenz: 2724


Das Denkmal hat die Nummer 1002 und ist seit dem 4. Mai 1982 geschützt.

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