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Zur Geschichte der Schule
- 1957 wurde die Schule wurde als Sehschwachenschule gegründet. Sie befand sich in der Georgstraße. Sie hatte zunächst zwei Klassen und insgesamt 15 Kinder
- 1960 Umbenennung in Sehbehindertenschule
- 1972 geht die Trägerschaft von Stadt Köln in die Trägerschaft des LVR über.
- 1999 gibt sich die Schule den Namen "Severin-Schule" als Eigenname. In diesem Jahr wird ein erstes blindes Kind aufgenommen.
- 2005 Umbenennung in "Rheinische Förderschule mit dem Förderschwerpunkt SEHEN Köln"
- 2009 Endgültige Benennung in LVR-Severin-Schule Köln
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Situation heute
Lehrerkollegium
- 30 Kolleginnen und 4 Kollegen, davon
- eine Lehramtsanwärterin
- ein Kollege für den Muttersprachlichen Unterricht
- Zahl der Schüler ca. 65 Kinder in 8 Klassen, recht kleine Klassen, teilweise 3 Jahrgänge in einer Lerngruppe
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Gliederung der Schule in vier Bereiche:
- Frühförderung ca. 180 Kinder im Alter von Geburt bis zur Einschulung, eigenes Zentrum in Köln-Porz, Hausfrühförderung und in den Einrichtungen, über 80 % schwerst mehrfach behindert,
- Vorschule 1x pro Woche hier in der Schule, Vorbereitung auf Schule
- Grundschule Einschulung mit sechs Jahren (aber:Grundschulzeit fünf Jahre) blinde und sehbehinderte Kinder in einer Klasse, zudem auch lernbehinderte Kinder
- Die Grundschule dauert an den Förderschulen für Sinnesgeschädigte, so auch an der Severin-Schule, fünf Jahre, damit die Kinder genügend Zeit haben, die notwendigen Kulturtechniken zu erlernen.
- Hauptschule bis Klasse 10, sehbehindert und lernbehindert,
- GU – Gemeinsamer Unterricht, ca. 40 Kinder, die sehbehindert sind und an Regelschulen lernen, werden von unseren Kolleginnen betreut
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Herkunft der Kinder
Das Einzugsgebiet der Schule erstreckt sich innerhalb des Regierungsbezirkes Köln, von Gummersbach/Bergneustadt bis Zülpich/Mechernich und von Leverkusen bis Bonn/Wachtberg
Die Kinder werden mit Kleinbussen und Sammeltaxis in die Schule gebracht und nach dem Unterricht wieder nach Hause. Dies erfordert eine höchst komplizierte Logistik und ist sehr kostspielig.
Aufgrund des großen Einzugsgebiets sind Kinder teilweise über eine Stunde unterwegs bevor der Unterricht beginnt. Dies ist gerade im Winter problematisch und gerade bei den Kleinen schafft das schon mal weitere Probleme.
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Abgrenzung
- die meisten Menschen, die eine Brille tragen sehen damit wieder 100%
- sehbehindert ist, wer trotz Korrektur zwischen 30% und 5% sieht
- hochgradig sehbehindert ist, wer zwischen 2% und 5% sieht
- blind, wer weniger als 2% sieht
Die Ursachen der Sehbehinderung sind sehr vielfältig
- angeborene Schädigungen
- Gen-Defekte (z.B. Albinismus)
- Frühgeborenschädigungen
- Unfallschäden
- Kinder mit visuellen Wahrnehmungsstörungen
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Offene Ganztagsschule(OGT)
(offenes Wahlangebot für Eltern der Grundschulkinder)
Das Angebot besteht seit August 2006, gegenwärtig werden 24 Schüler in der OGT betreut von vier pädagogischen Fachkräften und Lehrerinnen der Severin-Schule
Der OGT Bereich besteht aus:
- Essbereich (mit Küche)
- Beschäftigungs- und Spielbereich
- Hausaufgabenräume
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Angebote im OGT in zwei separaten Räumen + Essbereich der Schule
- warmes Mittagessen
- Hausaufgabenbetreuung
- wechselnde Arbeitsgemeinschaften
- Tanzen Erlebnisturnen Theater
- Kunst
- Bastelangebote
- Theaterbesuche
- und vieles mehr
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Wichtig ist auch die Möglichkeit zum freien gemeinsamen Spielen. Da die Kinder an der Severin-Schule sehr weit voneinander entfernt wohnen und die Schulkameraden/Innen im Regelfall nicht die Spielkameradinnen sind, besteht außerhalb der Zeit in der Schule kaum Gelegenheit zum gemeinsamen Spielen
Seit 2008 wurde auf dem Außengelände entlang des Klassentrakts ein großzügiges Spielgelände mit attraktiven Geräten eingerichtet
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Bücherei
- Sachbücher
- Braille-Bücher
- Kinder- bzw. Jugendliteratur
Ausleihe einmal pro Woche in der Pause
Die Bücherei ist außerdem wichtig auch als einziger abgeschlossener Bereich für vertrauliche Gespräche zwischen Kolleginnen, Lehrerinnen und Schülerinnen etc., da das Lehrerzimmer ein sehr offener Bereich ist, den auch die Schülerinnen ohne Hemmungen mit ihren Anliegen aufsuchen können, und die Klassenräume fast immer fest verplant sind für den Unterricht
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| Informatik-Raum
Dieser Raum wird genutzt für den Unterricht in den gängigen Benutzeranwendungen, für Projekte (Beispiel Einladungen, Plakate und Beschilderung für Schulfeste), aber auch als Differenzierungsraum.
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| Da synchrones Arbeiten an Anwendungen und die verbale Veranschaulichung von Masken, Menüs und Arbeitsschritten schwierig ist, haben wir als Hilfsmittel ein sehr modernes SMART-Board |
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Klassenräume
Die Klassenräume sind ausgestattet mit
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- neigbaren Blindenarbeitstischen
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- sehr heller Deckenbeleuchtung
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- gelbe Kreide
- Kopien entweder DIN A 3 oder auch auf gelbem Papier
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- Leitlinien an den Treppenkanten
- besonders helle Beleuchtung der Flure und Gemeinschaftsräume
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- Brandschutztüren
- selbständig öffnende Eingangstür
- neue Feuertreppe am Klassentrakt
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