Kölner Oper, Offenbachplatz, 50667 Köln - Altstadt-Nord (2008)
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Helmut Eversmann Helmut Eversmann
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Sammlung: Opernhaus und Schauspielhaus

Opernhaus und Schauspielhaus : Kölner Oper

Offenbachplatz (50667 Altstadt-Nord)

Den Namen erhielt der Platz zu Ehren des, vor allem in Frankreich bekannt gewordenen, Kölner Komponisten und Musikers Jacques Offenbach (1819-1880). Auf dem Platz steht das neue Opernhaus, welches, genau wie der Offenbachplatz selbst, in den 50er Jahren errichtet wurde. Auch das Schauspielhaus hat hier seinen Standort. Daneben grenzt die Glockengasse an, in der das 4711-Haus zu finden ist.

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Das Kölner Opernhaus steht auf dem Offenbachplatz. Es hat 1346 Sitzplätze und zählt damit zu den "großen Häusern." Die Oper, so wie das Schauspielhaus Köln, gehört zu den Bühnen der Stadt Köln. Mit seinen hervorragenden Sicht- und Akustikverhältnissen im Inneren gehört das Opernhaus zu einem der guten Musiktheatern in Deutschland. Renommierte Dirigenten, Sänger und Sängerinen aus aller Welt besuchen jährlich diese internationale Bühne. Oft gibt das berühmte Gürzenich-Orchester hier Konzerte. Die Kinder-Oper ist eine Besonderheit.

Das Opernhaus wurde von dem Architekten Wilhelm Riphahn entworfen. Das neue Gebäude wurde am 8. Mai 1957 vom damaligen Kölner Bürgermeister Konrad Adenauer eingeweiht. Dies war die zweite Oper, die in Köln gebaut wurde. Bis nach dem zweiten Weltkrieg stand am Habsburgerring ein schönes Opernhaus, welches 1952 abgerissen wurde.  

Das Besondere der Architektur ist, dass die Nebenräume für Proben, Technik und Werkstätten in zwei links und rechts des hohen Bühnenturms schräg aufsteigenden Gebäudeteilen untergebracht waren. Schnell war man Mitte der 50er Jahre mit dem Spitznamen "Indisches Grabmal" bei der Hand. Ungewöhnlich war auch die Idee von Hängekonstruktionen für die Logen. 1957 wurde das neue Haus mit der Oper "Oberon" von Carl Maria von Weber festlich eröffnet. Erster Intendant war Oskar Fritz Schuh.

Das Schauspielhaus befindet sich direkt neben dem Opernhaus und wurde auch von Wilhelm Riphahn entworfen. Das Haus verfügt über 1010 Plätze. Es wurde im Jahr 1962 vom damaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke eingeweiht. Bei der Premierenvorstellung wurde Schillers "Die Räuber" mit Klausjürgen Wussow gespielt. 

 

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