Kunstgewerbemuseum, Hansaring, 50670 Köln - Neustadt-Nord (1900)

Die profanen Denkmäler der Stadt Köln vor 1900 : Kunstgewerbemuseum

Hansaring (50670 Neustadt-Nord)

Die Hanse war im Mittelalter ein Verbund von Handelsstädten, die zusammen ein produktives Netzwerk des Austausches und geschäftlicher Beziehungen bildeten. In ihrer Hochzeit verfügte sie über ein Art Monopolstellung. Köln konnte sich also glücklich schätzen zu diesem Kreis zu gehören. Auf dem Hansaring gibt es noch ein Stück der mittelalterlichen Stadtmauer, die in eine Grünanlage eingebettet wurde. Bekannt ist auch das Hansahochhaus, dass einige Zeit lang das größte Bauwerk seiner Art war und heute unter anderem die Räumlichkeiten für eine große Elektrowarenhauskette bereitstellt.

In der Nähe des Abschnittes liegt der Mediapark. Das Ende des Ringes bildet der Ebertplatz.


In Anlehnung an das Werk "Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz" von Paul Clemen von 1930. Daten und Inhalte überwiegende entnommen dem Band 7, IV Abteilung, " Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln " Inhalt: Stadtbefestigungen, Städtische Festhäuser, Städtische Kaufhäuser, Militärische Gebäude der Reichsstadt, Erzbischöfliche Paläste, Gerichtsdenkmäler, Bauten für die Preussische Regierung, Bauten für kulturelle Zwecke, Zunftdenkmäler, Wohnhäuser, öffentliche weltliche Denkmäler. Hier: ohne Rathaus.


Am 16. Juli 1888 wurde das Museum durch den „Kölnische Kunstgewerbeverein“ die heutige Overstolzengesellschaft gegründet. Das erste Museum war zunächst in den Räumen des zuvor als Taubstummenanstalt genutzten Räume nahe der Rechtsschule untergebracht. Den Grundstock der Sammlung legte Ferdinand Franz Wallraf ( 1748- 1849 )und Matthias Joseph de Noel ( 1782-1849 ) Durch viele weitere Stiftungen der Kölner waren diese Räume aber schnell zu klein. Ein Neubau wurde erforderlich. Dieser Neubau ( Umzug 1900 ) wurde u.a. durch Spenden des Textilfabrikanten Otto Gustav Andreae ( 1833- 1910 ) und dem Möbelhersteller Jacob Pallenberg möglich. Der Bau wurde dann am 2.5.1900 am Hansaring eröffnet. Er wurde nach den Plänen des Architekten Franz Brantsky erbaut. Er hatte die Entwürfe 1896 unter dem Motto : „ Kölsch Häzz. Kölsch Huhs“ eingereicht. Das Gebäude wurde im zweiten Weltkrieg ( 1943 ) zerstört. Hansaring 32a Quelle:u.a. Express vom 17.7.2013

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